Habe heute Asche vor die Magazine gestreut.

Nachdem heute wieder erste Bienen ausgefolgen sind und so manche Biene beim Rückflug mit dem Rücken im Schnee landete, (einzelne habe ich gerettet) habe ich heute Holzasche in eine Bereite von etwa 1,5 Meter) vor die Beuten gestreut. Ziel war, dass der Schnee am Boden das Sonnenlicht nicht mehr so stark reflektiert.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Bienen, wenn der Schnee sehr blendet fallsweise glauben der Schnee sei die Sonnenseite, sich im Flug umdrehen und dann mit den Flügeln im Schnee landen.
Fall es nichts hilft, habe ich zumindest mein Gewissen beruhigt.

Warmwettereinbrüche in Salzburg Süd im Jänner 2011

Und schon gibts die erste Frage als Neuling an das Forum. Wir hatten am 23. Dezember 2010 in Niederalm einen Föhntag mit bis zu 15 Grad.
Der Bienenflug war wie an einem Sommertag erstaunlich stark, die Beuten sind alle nach Süden ausgerichtet, die Schneehöhe doch noch ca. 20cm. Leider kam die Ernüchterung als nach Sonnenuntergang hunderte Bienen vor den Beuten tot im Schnee lagen. Die Sache mit dem Verstreuen von Asche hat dieses Bienensterben die letzten 2 Tage, 8.9. Jänner wo wir ebenfalls Temperaturen bis 10 Grad hatten zwar reduziert, aber nicht verhindert. Frage daher: Kann man dieses Verhalten der Bienen als normales Naturereignis ansehen,die durch das warme Wetter im Jänner irritiert sind, oder stimmt was nicht in der Völkerführung ?

Liebe Grüße
Erwin
Salzburg-Süd

Warmwettereinbruch in Salzburg Süd

Die Frage ist, sind die Bienen wirklich im Schnee gestorben?
Beim ersten warmen Wetter räumen viele Bienenvölker die toten Bienen aus, die auf dem Gitterboden liegen. Viele dieser toten Bienen werden nur vors Flugloch geworfen, einzelne Bienen tragen die toten Bienen aber auch weiter weg und diese sind dann im Umkreis von 10 bis 20 Metern versträut.
Ob eine Bienen wirklich im Schnee erfroren ist, erkennst Du daran, dass rundum der Schnee in der Regel etwas eingeschmolzen ist. Das gilt aber auch nur für die ersten Tage, da die tote Biene im Sonnenschein Wärme aufnimmt, dann ebenfalls der Schnee rund um die Beine etwas schmilzt und ein kleiner Krater entsteht.
Ich glaube, dass man oft von den vielen toten Bienen irritiert ist, der Großteil dieser Bienen aber bereis auf dem Gitterboden tod waren.
Und im Sinne der Gesundheit der Beinenvölker sind mir jene, die den Totenfall raustragen wichtig. Aus diesem Grunde notiere ich auch in meinem Bienenbuch,wie gut der Reinigungstrieb (Befall von Totenfall) bei jedem Volk ausgeprägt ist.

Liebe Grüße Josef

Josef Bayrhammer
Facharbeiter Imkerei
Beutentyp: Frankenbeute
Wabenmaß: Zander Langohr und Zander 1,5 im Brutraum
Gesundheitswart Imkerverein Seekirchen

Hobbies: Imkern und Bienenvölker vermehren, Gärtnern und Obstbäume ziehen/veredeln

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