Der Wabenbau

Der Wabenbau besteht aus Wachs, das von den Wachsdrüsen der Bienen ausgeschieden und von diesen zu Zellen geformt wird. 

Der Wabenbau

  1. Vertikalschnitt durch eine Bauspitze. Er lässt die Schrägstellung der Zellen sowie die Zellbodenschicht erkennen. Die Schrägstellung der Zellen sorgt für die Stabilisierung der Wabe, die ja nach der Füllung mit Honig, Pollen und Brut eine große Last zu tragen hat. Außerdem sehen wir, dass das Errichten der Zellbodenschicht jenem der Zellwände um einige Millimeter vorauseilt. 
  2. Zeigt das Entstehen der Waben in einem Schwarm von vorne nach rückwärts. Da der Wabenbau von den Bienen zu Anfang der Gestalt des Schwarmes angepasst wird (siehe punktierte Linie als Begrenzung des Schwarmes), wächst dort, wo er seine größte Ausdehnung hat, die größte Wabe heran, während sich die Länge der folgenden Waben nach der sich nach vorn und hinten verjüngenden Ausdehnung des Schwarmes richtet. 
  3. Lässt die Ausdehnung entstehender Waben nach beiden Seiten erkennen. Auch hier sieht man, dass sie der Gestalt des Schwarmes (punktierte Linie) folgen.
  4. In der Schwarmtraube entstehender Bau von oben gesehen. Er veranschaulicht die Ausdehnung der Waben sowohl von vorne nach hinten als auch nach beiden Seiten (die punktierte Linie deutet die Begrenzung der Schwarmtraube an).
  5. a) Offene und gedeckelte Arbeiterinnenzellen.
    b) Schnitt durch offene Arbeiterinnenzellen mit Rundmaden und gedeckelte Zellen mit Streckmaden.
  6. a) Offene und gedeckelte Drohnenzellen.
    b) Schnitt durch offene Drohnenzellen mit Rundmaden und gedeckelte mit Streckmaden.

 

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