Cremehonig

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albert
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Cremehonig

Hallo,

Auf der Titelseine vom Bienenaktuell Imkerportal hat Gerhard Engleitner einige Gedanken zum Cremehonig aufgeschrieben. Interessant wären eure Erfahrungen mit dem Produkt Cremehonig.

Wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Gehört doch die Frage "Wie erzeuge ich einen Cremehonig" zu den meistgestellten Anfängerfragen. Dazu hat uns Gerhard leider nichts verraten.

Ist es besser den Honig zu "impfen"? Was ist überhaupt impfen? Was wäre ein guter Impfhonig? Wie muss der beschaffen sein? Wann kann ich meinen Honig zu rühren beginnen? Wie lange und wie oft wird gerührt?

LG Albert

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bienenkraft
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Re: Cremehonig

Hallo!

Damit dieser Thread nicht in Vergessenheit gerät erlaube ich mir diese eine - der angeblich meistgestellten -  Anfängerfragen wieder nach vorne zu katapultieren Zwinkernd!

 

Ich wär für Eure Erfahrungen und Tipps betreffend Cremehonigherstellung sehr dankbar!

 

Liebe Grüße

Kathi

Manfred
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Re: Cremehonig

Also dann, gemmas an.

 

Kommt drauf an, was und welche Menge ich im Topf habe.

 

Honigsorten haben eine in Abhängigkeit von Fructose/Glucosoverhältnis und Wassergehalt unterschiedliche Kandierungsneigung.

http://www.agroscope.admin.ch/data/publikationen/pub_BogdanovS_2005_1606...

 

 Bei 15° C verläuft die Kandierung um zügigsten.

 

Geeignete kleine Mengen werden einfach mit einem Buchenstab (rechtsdrehend und bei zunehmendem Mond Lachend) gerührt. Am Boden und an der Gefäßwand bilden sich die ersten Kristalle - also erstmal  schön am Boden und an der Wand entlang. Täglich 2-3 mal für 5 Minuten rühren. Sobald der Honig einen perlmuttartigen Schimmer annimmt, paß ich beim Weiterrühren auf, daß er mir nicht zu zäh fürs abfüllen wird.

 

Bei größeren Mengen halte ich den Honig einfach bis zum Erreichen der gewünschten Konsistenz einfach durch unten auslaßen und oben wieder reinleeren auch so 2-3 mal täglich in Bewegung.

 

Herzliche Grüße Manfred

 

albert
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Re: Cremehonig

Cremehonig zu erzeugen ist Gefühlssache. Honige, die lange flüssig bleiben, sollte man gar nicht rühren. Warum muss man einem Kunden etwas aufzwingen, das er wahrscheinlich gar nicht will. Es macht keinen Sinn, Akazien- (Robinien-)Honig cremig zu rühren. Erstens wird er von Haus aus fein Kristallin, wenn er fest wird. Und zweitens ist er meist schon lange verkauft, bis er fest wird. Honige mit einem geringen Traubenzuckergehalt werden oft sehr lange nicht fest. 2 Jahre sind da gar keine Seltenheit.

Rapshonig oder Sonnenblumenhonig kristallisiert manchmal sogar schon in der Wabe. Wenn man sich da mit dem Schleudern zu lange Zeit lässt, kann das zu einem Problem werden.

Der Wassergehalt spielt beim Cremehonig insoferne eine Rolle, als wenn er zu hoch ist, eine Lagerung zum Problem werden kann. Durch die Manipulation beim Cremigrühren, kann sich der Wassergehalt nämlich zusätzlich noch geringfügig erhöhen (Luftfeuchtigkeit).

Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich den vor kurzem geschleuderten (ca. 1 Woche alten) Honig nach dem Abschöpfen (der noch vorhandenen Schwebeteilchen) mit einem sehr guten Cremehonig "geimpft", und dann innerhalb eines Tages bis zum Abfüllen fertig gerührt habe. Das geht so:

zirka 10% Impfhonig dazugeben und sofort 5 Minuten aufrühren. Je langsamer die Geschwindigkeit des Rührwerkes desto besser. Rührgeräte arbeiten im Drehzahlbereich zwischen 50 und 100 Umdrehungen pro Minute. Der Honig soll ja nicht gemixt, sondern nur während des Kristallisationsprozesses in Bewegung gehalten werden, damit sich die Zuckerkristalle aneinander zerreiben. Ich impfe so gegen 6 Uhr in der Früh und rühre dann jede Stunde 3 bis 4 Minuten lang. Die Pausen zwischen dem Rühren sind wichtig, damit sich neuerlich (mikroskopisch kleine) Kristalle bilden können. Ununterbrochen zu Rühren bringt nichts, weil dann wird kein Cremehonig daraus. Um 18 Uhr beende ich das Rühren, lasse den Honig für ca. 3 Stunden rasten, schöpfe ihn ab und fülle ihn anschließend sofort in Gläser.

LG Albert

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bienenkraft
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Re: Cremehonig

 

Hi Albert!

Das geht innerhalb eines halben Tages wenn man ihn impft!?!?!?!

Interessant!

Welche Sorten machst Du als Cremehonig?

 

Ich hab vor kurzem von einem alten Imker gehört, daß er seinen Cremehonig mit einer herkömmlichen Küchenmaschine macht - die er ein paar mal am Tag einschaltet.

Was hätst Du davon? Könnts da nicht passieren daß zuviel Luft reinkommt?

 

Liebe Grüße

Kathi

albert
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Re: Cremehonig

Servus Kathi,

Ja, das geht, wenn alles passt innerhalb eines Tages auch. Zur Cremehonigerzeugung muss man noch sagen, dass es unheimlich viele Möglichkeiten zum Erfolg gibt. Wenn du dir Manfreds Erklärung durchliest und dann meine, könntest du denken, die reden von unterschiedlichen Dingen und doch ist es das Gleiche, nur halt mit einem anderen Weg dort hin.

Ich rühre Sonnenblume und Raps.

Mit der Küchenmaschine kannst du wahrscheinlich nur geringe Mengen erzeugen, ohne dass dir diese abbrennt. Weiters ist wirklich die Gefahr des Lufteinschlagens gegeben, denn genau das ist es ja, was einen Kuchen locker und flaumig werden lässt, beim Honig aber gänzlich unbrauchbar ist.

LG Albert

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Reinhard
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Re: Cremehonig

Ich rühre auch Frühlingsblütenhonig (mit hohem Rapsanteil) mit dem letzten Honig, meist reiner Sonnenblumenhonig. Das ergibt eine schöne Farbe und einen sehr guten Geschmack.

Vorgang:

Auftauen beider Honige, abschöpfen der aufgeschwommenen Teile

Mischen im Abfüllkübel, Zusetzen von Impfcremehonig (ca. 0,5 kg bei 20 kg reicht), Beginn des Rührens

2x am Tag für 1/4 Stunde langsames Rühren bis zum Erreichen des perlmutterartigen Ausdrucks

Abfüllen in die Gläser

Pfiati, Reinhard

 

Reinhard
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Re: Cremehonig

Gleich noch eine Frage an die Cremehonigexperten:

Manchmal kristallisiert der Cremehonig im Glas etwas nach und dann entsteht so ein Bild wie unten gezeigt. Eigenartig ist die Parabelförmige Form. Wie kann ich dieses Problem, das ja nur ein Schönheitsfehler ist, kein Qualitätsfehler, vermeiden?

Gelagert wird dunkel, bei etwa 12 bis 16 Grad.

 

Bild: 
Re: Cremehonig

Pfiati, Reinhard

 

albert
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Re: Cremehonig

Dieses Problem entsteht hauptsächlich beim Rapshonig. Der Rapshonig bekommt auch wenn man ihn nicht rührt solche "Ausblühungen". Daran ist nicht zuletzt auch das Alter des Honigs abzulesen.

Vermeiden lässt sich das kaum. Ein Jahr wird er so. Im nächsten Jahr nicht. Ich bin auch schon von vielen erfahrenen Imkern damit konfrontiert worden. Eine echte Abhilfe konnte mir bis jetzt noch niemand sagen.

Aber vielleicht liest ja hier jemand mit, der weiß, wie man dagegen vorgehen könnte.

LG Albert

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Manfred
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Re: Cremehonig

Kleinere Ausblühungen sind fast unvermeidbar.

Auf dem Bild oben das ist schon eine Pletschn.

Mit zäherer Konsistenz abfüllen und bei konstanter Temperatur lagern kann dieses optische Problem mildern.

Im Verlauf der Kandierung und bei sinkenden Lagertemperaturen schrumpt der Honig etwas und zieht Luft ein.

 

Herzliche Grüße Manfred

hely1
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Re: Cremehonig

Hallo

ich habe in mehreren Foren gelesen, das Cremehonig auch mit dem Abfüllgerät (Albert hats im Verkaufsshop) sehr fein und Zeitsparend gerührt werden kann. Es gibt sogar ein Video im Net. Ein älterer Imker aus NÖ hat sich letztes Jahr solch ein Gerät gekauft und ist mit dem Cremehonig sehr zufrieden weil er so fein ist.

Kann mir jemand etwas dazu sagen? Albert, wie lange ist auf solch ein Gerät Lieferzeit???

 

LG

Helmut

albert
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Re: Cremehonig

Das Rührergebnis ist wirklich sehr gut mit dem "Fill up". Der Honig wird während des Kristallisationsprozesses mit dem Gerät in Bewegung gehalten, was die Zuckerkristalle wesentlich verkleinert und eine feincremige Konsistenz ergibt.

Wenn das Gerät beim Erzeuger lagernd ist, ist es in 3-4 Tagen verfügbar.

LG Albert

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Reinhard
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Re: Cremehonig

Manfred schrieb:

Im Verlauf der Kandierung und bei sinkenden Lagertemperaturen schrumpt der Honig etwas und zieht Luft ein.

Meinst du, dass eine etwas wärmere Lagerung diese Ausblühungen verhindern bzw. mildern könnte?

Pfiati, Reinhard

 

Manfred
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Re: Cremehonig

Mein Schleuder- Abfüll- Lagerraum ist im Keller. Da merke ich dann bei zunehmender Abkühlung eine leichte "Blütenbildung" bei dort fertig zum etikettieren lagernden Gläsern.

Ein konstanter Temperaturverlauf  wär halt optimal.

Herzliche Grüße Manfred

 

Sommerbiene
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Re: Cremehonig

albert schrieb:

Das Rührergebnis ist wirklich sehr gut mit dem "Fill up". Der Honig wird während des Kristallisationsprozesses mit dem Gerät in Bewegung gehalten, was die Zuckerkristalle wesentlich verkleinert und eine feincremige Konsistenz ergibt.

Wenn das Gerät beim Erzeuger lagernd ist, ist es in 3-4 Tagen verfügbar.

 

Ich kann Euch den "Nassenheider Fill Up" wirklich empfehlen. Es füllt nebenbei noch hervorragend ab. Das ich echt ein Luxus, auch wenn mir jetzt einer sagt, das braucht er nicht, weil das macht er locker mit der Hand ....  Ich bin ganz happy damit und Albert verkauft Euch´s sicher gerne Zwinkernd

Grüße von der Sommerbiene.

Bienensepp
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Re: Cremehonig

Hallo, die Nachkristallisation, findet nur dann statt, wenn der Honig zuwenig gerührt wurde.

Ich weiß schon, daß er danach aber nicht mehr so einfach abgefüllt werden kann.

Um eine Abfüllmaschine verwenden zu können, wird der Cremehonig oftmals nur "angerührt"

bekanntlich lässt sich oftmals nicht alles gleichzeitig vereinbaren.

Sepp

Reinhard
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Re: Cremehonig

Zu wenig gerührt ist bei mir sicher nicht der Fall, ich denke eher, dass es die Lagertemperatur ist. Ich werde einmal Versuche dahingehend machen, den abgefüllten Cremehonig wärmer zu lagern.

Auch ein höherer Anteil von Frühlingsblütenhonig (mit hohem Rapsanteil) fördert die Ausblühungen.

Pfiati, Reinhard

 

fohringer
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Re: Cremehonig und wie ich diesen erzeuge, zur vollen Zufriedenheit meiner Kunden.

Ich rühre meistens so um die 200-250kg fertigen Cremehonig an. Ich suche mir vom Frühjahrshonig mit hohem Rapsanteil 2St / 30kg Kannen heraus welcher bereits sehr fein cremig kristallisiert ist. Für die größeren Honig Anteil suche ich mir Kannen mit verschiedenen Blütenhonigsorten so von übers ganze Jahr verteilt heraus, unter anderem auch Sonnenblume welche aber von alleine recht grob kristallisiert, aber ich möchte immer auch einen etwas dünkleren gelben Honig dabei haben damit der Cremehonig eine schöne gelbliche Farbe bekommt. Es gibt aber auch noch andere Misch-Honige welche sehr grob auskristallisieren. Es ist wichtig, daß der Honig auf keinen Fall einen höheren Wassergehalt hat als 18% sonst wird der Honig auf der Oberfläche gärig, schäumt auf und es drückt in sogar zum Teil aus den fest veschlossenen Gläsern heraus. Ist mir auch schon einmal passiert, besonders wenn er nachher in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit gelagert wird (zB. Blumenhandlung oder im Kühlschrank was ein Kunde gemacht hat), da hatte der Rapshonig aber so um die 20% Wassergehalt. Den größeren Honig Anteil verflüssige ich schonend komplett damit alle Kristalle schmelzen, das dauert so 24-36 Stunden bei 45°C je nach Sorte und ist auf 2 Auftaugängen mit je 4 Kannen bei mir erledigt. Ich kontrolliere jede einzelne Kanne bereits nach ca. 12 Stunden und schöpfe den oben sich bildenden Schaum ab und da kann ich bereits feststellen wie lange jede einzelne Kanne noch brauchen wird. Sobald eine Kanne komplett flüßig ist kommt sie in meinen großen Abfüller hinein welcher von unten mittels Lufterhitzer noch elektrisch leicht weiter erwärmt wird auf ca. 40°C.(nur der Luftraum in der Höhe von ca.15-20cm) Damit der Honig nicht ganz auskühlt. Wenn die letzten Kannen flüssig werden und sobald Platz ist stelle ich die 2 fein kristallisierten Honigkannen mit dem hohen Rapsanteil auf ca. 4-5Stunden mit hinein. Sie sollen nur angetaut sein und sich vom Rand lösen. Diese 2 Kannen rühre ich mit einem Stab etwas durch damit keine Brocken mehr drinnen sind und lehre sie ebenfalls in den Abfüller. (dieser fasst bei mir bis zu 400kg). Jetzt habe ich mir eine starke Bohrmaschine mit mechanischen Gängen keine Elektronik auf ein Holzkreuz seitlich montiert welches ich am oberen Rand meines Abfüllers im Kreis drehen kann und ich verwende diesen Rührstab mit den 2 gegenläufigen Propellern und einer Drehgeschwindigkeit von ca. 400 U/min. welcher bis ca.10cm vom Boden reicht und ca. 15cm. vom Behälterrand. Jetzt schalte ich die Bohrmaschine ein und drehe das Kreuz mit der Bohrmaschine ganz langsam ein paar Mal rundherum in meinem Abfüller, dann hebe ich mit einem kleinen eingebauten Wagenheber den Abfüller auf einer Seite ca. 15cm an. (So auch beim Abfüllen, damit alles herausrinnt und auch erst zum Schluß etwa noch vorhandener leichter Schaum mit in die letzten 5-8 Gläser kommt, welche dann nach einem Tag abgeschäumt werden. Jetzt platziere ich den Rührstab auf der tiefsten Stelle des Abfüllers und lasse die Maschine ca. eine 3/4 Stunde laufen. Darnach wird der Abfüller zugedeckt und mindestens 12 Stunden stehen gelassen damit die durch das Rühren evtl. doch noch hineingekommenen Luftbläschen an die Oberfläche steigen können. Am nächsten Tag wird mittels Abfüllmaschine abgefüllt in 1kg und 1/2kg Gläser. Der Honig ist dabei noch leicht warm zäh-flüssig aber er ist schon so trüb wie der fertige Cremehonig und es dauert dann noch ca. 1-2 Wochen bis ich in verkaufe dann fließt er nicht mehr.

Sommerbiene
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Re: Cremehonig und wie ich diesen erzeuge, zur vollen Zufriedenheit meiner Kunden.

Danke für diese ausführliche und tolle Beschreibung!

Grüße von der Sommerbiene.

Rabe
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Re: Cremehonig und wie ich diesen erzeuge, zur vollen Zufriedenheit meiner Kunden.

Hi,

Sommerbiene schrieb:
Danke für diese ausführliche und tolle Beschreibung!
ja, es ist toll, aber sehr schwer zu lesen.

Ich fände der Text noch toller, wenn er durch Absätze etwas strukturiert wäre und nicht nur eine Buchstabenwüste. So kann sich das Auge nicht ausruhen und man verrutscht leicht, es macht keinen wirklichen Spaß das zu lesen. Mir ist das spätestens nach 5 Zeilen zu viel und ich blättere weiter.

Landbiene in Hohenheimer Beute
Streuobstwiese, ca. 450 m ü. NN

Kassandra
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Re: Cremehonig und wie ich diesen erzeuge, zur vollen Zufriedenheit meiner Kunden.

Guten Tag

ich habe seit längerer Zeit ein großes Problem mit der CremeHonig Herstellung, denn er wird einfach nicht cremig! Ich habe voriges Jahr perfekten Cremehonig hergestellt, zweimal 5Min rühren eine woche lang, doch die letzten zwei mal ist es komplett schief gelaufen und ich habe einfach keine erklärung mehr, erst dachte ich, dass vielleicht die Schleuderung vom August einfach nicht geeignet ist Cremehonig zu machen, doch es scheint, dass ich jetzt bei der neuesten Schleuderung genau dasselbe problem habe! der Honig verfärbt sich nur langsam und wird nicht cremig sondern bleibt flüssig und bekommt keine perlmuttfarbe.

was soll ich tun? Den Honig kann ich kaum als Cremehonig verkaufen, er schmeckt zwar ähnlich aber er ist komplett flüssig!

albert
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Re: Cremehonig

Nicht jeder Honig eignet sich zur Cremehonig-Herstellung. Der Honig hat auch nicht jedes Jahr die selbe Zusammensetzung. Wenn der Traubenzucker-Anteil zu gering ist, kann daraus nich sofort etwas werden. Noch schwieriger ist es bei Mischhonigen. Die verschiedenen Honige werden nämlich nicht gleichzeitig cremig. So kann es passieren, dass sich der noch flüssige Honig oben absetzt.

Ich würde in diesem Fall meinen, so lange mit dem Rühren zu warten, bis der Honig von sich aus mit der Kristallisation beginnt.

Übrigens: Was kann im Moment in Traismauer geerntet werden, das sich eignet zu Cremehonig verarbeitet zu werden?

LG Albert

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Harry
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Re: Cremehonig

Ich habe heuer anscheineind auch ein ähnliches Problem, dass der Honig irgendwie zu flüssig bleibt. Aber noch ist das Ganze ja im werden und wird ja vielleicht noch... Trotzdem hat es in den letzten Jahren besser funktioniert, der fertige Cremehonig war fast weiss, heuer ist er leicht gelblich. Bisher habe ich immer Frühjahrsblütenhonig (Obst, Raps, Akazie) dafür genommen. Es kann heuer aber sein, dass in der "Mischung" der Raps rausfehlt, da ich in der unmittelbaren Umgebung keine Rapsfelder hatte, die waren weiter weg... Das könnte der Grund sein - oder?

 

MfG

Harry

albert
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Re: Cremehonig

Der fehlende Rapshonig wird wahrscheinlich der Grund sein. Akazienhonig und Obstblüte haben einen zu geringen Traubenzuckeranteil. Der Honig beginnt daher über einen langen Zeitraum nicht zu kristallisieren. Er lässt sich meist auch mit den unterschiedlichsten Tricks kaum dazu bewegen. Daher im vorigen Posting auch der Tipp, zu warten, bis der Honig von selbst mit der Kristallisation beginnt.

LG Albert

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Kassandra
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Re: Cremehonig

also impfen hilft da gar nichts?

albert
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Re: Cremehonig

Kassandra schrieb:

also impfen hilft da gar nichts?

Nein. Wenn der Honig nicht geeignet ist, gerührt zu werden, hilft auch impfen nichts. Wenn zu wenig Traubenzucker vorhanden ist, ist eben nichts da, das sofort Kristalle bilden kann.

LG Albert

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honigbaer
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Re: Cremehonig

Ganz so ist es auch nicht...

mein heuriger Blütenhonig besteht zum Großteil aus Kirsch-Obstblüte und Akazie und zeigt im flüssigen Zustand noch keinerlei anzeichen im Glas zu kandieren und trotzdem hat auf 40 kilo ein Kilo Rapscremestarter ausgereicht um einen wunderbaren Cremehonig daraus zu machen

Hans
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Re: Cremehonig

Hi Kassandra

 

Welche Temperatur hat den der Honig?

Bei deinem Problem ist eine niedrigere Temperatur Vorteilhaft damit der Honig kandiert!

Ansonsten müsstest du die Menge Impfhonig halt erhöhen. Wenn du halt noch Rabshonig lagernd hast.

mfg hans

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albert
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Re: Cremehonig

honigbaer schrieb:

Ganz so ist es auch nicht...

mein heuriger Blütenhonig besteht zum Großteil aus Kirsch-Obstblüte und Akazie und zeigt im flüssigen Zustand noch keinerlei anzeichen im Glas zu kandieren und trotzdem hat auf 40 kilo ein Kilo Rapscremestarter ausgereicht um einen wunderbaren Cremehonig daraus zu machen

Dann schau' dir an, aus welchen Zuckerarten Obstblütenhonig besteht und in welchem Verhältnis sie vorhanden sind. Also ganz andere Voraussetzungen...

LG Albert

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Bienensepp
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Re: Cremehonig

Hallo,

grundsätzlich kann jeder Honig kann zu Cremehonig verarbeitet werden, unterschiedlich sind lediglich die Rührdauer, Aufwand und die Konsistenz!

meint dazu der Bienensepp

honigbaer
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Re: Cremehonig

Genau. bis auf Akazienhonig und reinen Waldhonig(hab aber auch schon einge schöne Waldcremehonige gesehen) machen wir im Imkerzentrum aus allen anderen Sorten(Linde,Waldblüte, Obstblüte, Sonnenblumen, Löwenzahn, Raps, Kastanie, Himbeere, Buchweizen etc) tolle Cremehonige und manch eine Sorte benötigt halt mehr Impfhonig (2kg je 40kg)und längere Tage rühren und andere weniger...

Wir rühren einige 100. Cremehonig für unsere Kunden im Jahr und bis auf die oberen 2 genannten ist noch jeder zufriedenstellend cremig geworden...

Kassandra
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Re: Cremehonig

ich habe letztes jahr versucht mit 1kg Cremehonig zu impfen aber es hat trotzdem nicht funktioniert, die temperatur damals war unter 15 grad, jetzt hat es ungefähr 17grad. mittlerweile glaube ich auch, dass einfach zu wenig anteil an raps und zucker der grund ist, warum ich rühre und rühre und es trotzdem kein cremehonig wird.

Bernhard
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Re: Cremehonig

Hallo,

wir rühren den Hoig jetzt schon seit 14 Tagen, aber der will irgendwie auch nicht so werden, wie er werden sollt. Und da sollt eigentlich genug Rapsanteil drinnen sein. Glaubt ihr bringt es was den noch weiter zu rühren? Wir haben beim Rühren allerdings eine Temperatur von knapp 29 Grad. Haben wir voriges Jahr genau so gemacht und der is eigentlich nach einer Woche genau perfekt gewesen. Sollen wir noch länger warten oder das Projekt eher abbrechen?

 

Mfg Bernhard

bienenkraft
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Re: Cremehonig

Hallo Bernhard!

Wo rührt Ihr denn dass es so heiß ist?????

Wird dort auch der restliche Honig gelagert?

Ist schon recht warm oder?

Liebe Grüße

Kathi

Bernhard
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Re: Cremehonig

Hallo Kathi,

in dem Rührgerät was wir haben is auch ein Heizgerät drauf und mir wurde erklärt dieses soll ich auf ca. 29° einstellen. Ich hab mir das auch nur ausgeborgt.. aber voriges Jahr hätts ja so super funktioniert.. Weiß nicht was da heuer los ist. Soll ich dieses Heizgerät mal abstecken?

Mfg Bernhard

Sommerbiene
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Re: Cremehonig

bienenkraft schrieb:

Hallo Bernhard!

Wo rührt Ihr denn dass es so heiß ist?????

29 Grad ist heiss? Unsere Körpertemperatur beträgt rund 37 Grad.

Grüße von der Sommerbiene.

bienenkraft
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Re: Cremehonig

Hallo Bernhard!

Sorry, ich kenn mich dabei nicht aus - aber es erscheint mir nicht logisch. Vielleicht kann ja Albert mehr dazu sagen wozu dieses Heizgerät sein soll und auf wieviel Grad man es wann und wielange einschalten sollte.

 

@ Hannes: Küssendmir ist schon klar dass wir alle zusammen "heisser" sind als die 29 Grad! Dachte nur Bernhard schleudert (und lagert?) vielleicht in einem Raum der generell diese Temperaturen hat oder so..

 

Liebe Grüße

Kathi

Sommerbiene
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Re: Cremehonig

Gute Rührwerke haben eine Heizung bereits eingebaut. Insbesondere beim Mischen von Honigen sollte eine Temperatur von etwa 25 Grad erreicht werden, da die hohe Viskosität von kaltem Honig das Vermischen erschwert. Zur idealen Temperatur beim Rühren kann ich nichts sagen, mein Rührgerät ist noch jungfräulich und wurde nicht verwendet, ich habe keine Rührerfahrung.

Grüße von der Sommerbiene.

Bernhard
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Re: Cremehonig

Naja da ich mir dieses Gerät von einer Landwirtschaftlichen Fachschule wo ich den Imkergrundkurs gemacht habe, geholt habe, denk ich mal, dass das mit den 29° schon stimmen wird. Aber ich kann ja mal ein paar Grade runter stellen.

Aber kann das wirklich so lange dauern?

Mfg Bernhard

Harry
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Re: Cremehonig

Also 29 Grad ist meines Erachtens auf jeden Fall zu warm. Ich kann mir vorstellen, dass es der Honig bei dieser Temperatur schwer hat, Kristalle zu bilden. Ich rühre Cremehonig grundsätzlich im Keller, dort hat es geschätzte 15 Grad, im Sommer vielleicht mal 20, wenns heiss ist.

Ich bilde mir auch ein, irgendwo gelesen zu haben (hier?), dass ca. 15 Grad die optimale Temperatur ist, Cremehonig herzustellen...

 

MfG

Harry

Bernhard
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Re: Cremehonig

naja dann sollten wir ihn vl doch mal kalt stellen... werd das mal versuche. Danke!

Mfg Bernhard

albert
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Re: Cremehonig

Das Heizgerät ist lediglich dazu da, wenn der Honig zu fest werden sollte, dass man ihn auftauen (antauen) und dann abfüllen kann. Beim Rühren gehört die Heizung unbedingt ausgeschaltet!

LG Albert

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Bernhard
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Re: Cremehonig

Na dann liegts ja vielleicht wirklich an dem. Kann ich den jetzt noch kalt stellen und weiter rühren? Müsst schon funktionieren oder?

Mfg Bernhard

Harry
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Re: Cremehonig

Klar, müsste grundsätzlich funktionieren. Auch der bereits abgefüllte Cremehonig sollte nicht zu warm gelagert werden, sonst kann es passieren, dass sich oben eine flüssige Schicht bildet. Aber Honig sollte ja generell nicht "warm" gelagert werden...

 

MfG

Harry

Bernhard
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Re: Cremehonig

Ok danke, dann werd ich den jetzt mal kälter stellen und weiter rühren und einfach hoffen Lachend gelagert wird er eh kühl und dunkel!

Mfg Bernhard

Bernhard
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Re: Cremehonig

Möcht nur mal kurz Bericht erstatten:

Nachdem das Heizgerät abgedreht ist, ist er jetzt doch noch zu cremehonig geworden LächelndIch weiß nicht obs wirklich an der Temperatur gelegen ist oder einfach an der Dauer des rührens, aber er ist doch noch was geworden Lachend

Mfg Bernhard

bienenkraft
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Re: Cremehonig

Gratuliere Bernhard!

LG

Kathi

Mindelsee
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Re: Cremehonig

Hallo

 

Und wo ist nach 2 Wochen auf 29° C der Invertasegehalt?

 

Trotzdem Glückwunsch dass er dauerwarme überrührte Honig noch schön cremig geworden ist!

 

Gruß vom sonnigen Mindelsee

 

Michael der momentan die Heizung eher für Meli-reichen Blatthonig braucht

Harry
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Re: Cremehonig

Wie äussert es sich, wenn der Cremehonig "überrührt" wurde? Bleibt er dann etwas flüssig im Glas bzw. kann es sein, dass sich in weiterer Folge im Glas Schichten bilden?

 

MfG
Harry

Reinhard
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Re: Cremehonig

Mindelsee schrieb:

Und wo ist nach 2 Wochen auf 29° C der Invertasegehalt?

Wie ist das dann im Bienenstock, wo es auch um 30 Grad herum hat?

Pfiati, Reinhard

 

Bernhard
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Re: Cremehonig

Was ist bitte ein Invertasegehalt???

 

Also wenn ich mir viel vorstellen kann, aber nicht dass zwei Wochen 29° dem Honig schaden könnten... Sorry, aber da könntest jeden Honig schmeißen der mal zwei Wochen im Stock war...

Mfg Bernhard