Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

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Ro-Bee
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Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Hallo,

ich möchte meine Böden, Rähmchen.. reinigen und frage mal ob es reicht diese einfach auszukochen, oder ob es sinnvoll und ratsam ist die Sachen je nach Hitzebeständigkeit in warmer bis kochender 2-3% Ätznatronlauge zu reinigen.

Letzteres wirft natürlich auch die Frage auf, wie diese ätzende Lauge entsorgt werden muß. Habe gehört man kann die mit Essigsäure neutralisieren? Wie genau geht das: Verhältnis Lauge zu Säure?

Oder kann die Lauge verdünnt im Kanal entsorgt werden?

Reicht es vielleicht auch die Rähmchen in den Geschirrspüler zu waschen. Im Spülmittel ist meines Wissens auch Ätznatron enthalten.

 

LG,

Thomas

 

Bienenfänger
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Hallo,

ich reinige meine Rähmchen und Beuten mit einem Flammgerät. Vorher schneide ich die alten Waben aus. Ich leg dann die Rähmchen auf ein Metallgitter und Fackel alles gründlich ab.

Geht schnell, sauber und man braucht keine Chemie.

 

!Bei Völkern die durch eine Krankheit verstorben sind! (Ausnahme Amerikanische Faulbrut, Anzeigenpflichtig)

Immer die Rähmchen verbrennen und neue nehmen! Die Beute abflammen innen und außen!

 

 

Ro-Bee
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Danke,

hört sich gut an.

 

LG,

thomas

Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Bienenfänger schrieb:

!Bei Völkern die durch eine Krankheit verstorben sind! (Ausnahme Amerikanische Faulbrut, Anzeigenpflichtig)

Immer die Rähmchen verbrennen und neue nehmen! Die Beute abflammen innen und außen!

Ich frage mich, warum man immer wieder empfiehlt, die Rähmchen zu vernichten, während man die Beuten in Ätznatron desinfiziert.

Warum nicht auch die Rähmchen in Ätznatron desinfizieren?

Liebe Grüße von der Sommerbiene.

albert
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Wenn ich eine Zarge ordentlich ausflämme, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass etwas zurück bleibt. Der Arbeitsaufwand ist überschaubar. Die Rähmchen sind meist älteren Semesters. Wenn da nicht ordentlich gearbeitet wird, war alles umsonst. Wenn ich dann noch den Zeitaufwand, den finanziellen Einsatz und dem Restrisiko der Neuinfizierung dem Preis der Rähmchen gegenüberstelle, muss ich eigentlich gar nicht mehr nachdenken.

LG Albert

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Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

20 Rähmchen sind kostenmäßig auch eine Zarge. Ich habe nicht von Flämmen gesprochen, sondern von Desifizieren mit Ätznatron. Wenn es nun nach der Ätznatrondesinfizierung ein Restrisiko gibt, dann auch weg mit den Beuten. Was meinst Du?

Liebe Grüße von der Sommerbiene.

albert
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Ich bin nach wie vor der oben geäußerten Meinung. Eine Zarge ist sehr schnell vom Wachs befreit. Gründlich und schnell. Wie sieht es mit den Rähmchen aus?

LG Albert

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lalibela
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Unterscheiden wir einmal obs ein Faulbruträhmchen ist oder nicht. Bei ersteren einheizen, keine Frage.

Bei normalen Rähmchen, die aus dem Sonnenwachsschmelzer kommen, braucht man normalerweise nicht viel machen, die sind sauber, vilelleicht mit dem Messer kurz drüberschaben, weg sind die Puppenhäutchen, falls einige dranhängen.

Rähmchen aus dem Dampfwachsschmelzer sind nicht so sauber, vor allem wenn sie die 2. bis 4. Partie sind, dann hilft nur Messer drüber und in heiße Natronlauge rein. Manche spritzen dann mit Kärcher drüber und sie sind sauber. Das Abspülen mit Gartenschlauch oder Tauchen in sauberes Wasser ist aufwändiger. Da darf man die eingesetzte zeit nimma so genau verrechnen. Aber man hat ja eh nix besseres zu tun, oder beobachtet wer stattdessen die Aktienkurse? :-))

Wenn wer bessere Methode hat, gerne gelesen

lg

dietmar

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Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Ich finde es zwar konsequent, das Albert seine Meinung nicht ändert, aber ich frage mich trotzdem, warum es bei Rähmchen ein Restrisiko geben soll und bei Beuten nicht. Völlig unlogisch und auch von Albert schwer zu beweisen. Wenn dem so wäre, dann müssten Beuten konsequenterweise ebenfalls im Faulbrutfall vernichtet werden.

Meine im Winter durch Völkerverluste freiwerdenden Beuten werden in einem Desinfektionsgerät in Ätznatron behandelt, ebenfalls sämtliche Rähmchen/Drohnenrähmchen.

Liebe Grüße von der Sommerbiene.

Reinhard
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Stark bebrütete Rähmchen wandern nach dem SoWaSch ins Lagerfeuer. Nur wenig bis fast gar nicht bebrütete ausgeschmolzene Rähmchen werden max. ein 2. mal verwendet.

Rähmchenumlauf alle 2 Jahre, also habe ich jetzt nur mehr Rahmerl aus 2010 und 2011in den Stöcken.

Pfiati, Reinhard

honigfritsch.jimdo.com

albert
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Lieber Hannes,

Ich will und muss nix beweisen. Ich schreib' hier meine Meinung. Und wenn du die Beiträge genau liest, stehen auch Begründungen drinnen. Ich mach' es so. Du machst es anders. Und des is OK.

LG Albert

ibas.co.at

Paul
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Reinhard schrieb:

Stark bebrütete Rähmchen wandern nach dem SoWaSch ins Lagerfeuer. Nur wenig bis fast gar nicht bebrütete ausgeschmolzene Rähmchen werden max. ein 2. mal verwendet.

Rähmchenumlauf alle 2 Jahre, also habe ich jetzt nur mehr Rahmerl aus 2010 und 2011in den Stöcken.

In`s Lagerfeuer und dazu spielt der Reinhard auf seiner Zauberflöte - eine bessere Desinfektion

gibt`s nicht.

Spaß beiseite -Rähmchen haben einfach mehr Möglichkeiten wo sich Krankheitskeime verstecken können und außerdem werden sie mit der Zeit unansehlich , verziehen sich und nicht zu vergessen drahtspannen .

Also abgesehen vom Chemieeinsatz (ist ja auch nicht gerade unbdenklich für die Umweld) ist der Zeitaufwand sogar höher (wenn man beim Lagerfeuer sitzen nicht miteinrechnet).

Glaubt

L G PaulZwinkernd

Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

albert schrieb:

Lieber Hannes,

Ich will und muss nix beweisen. Ich schreib' hier meine Meinung. Und wenn du die Beiträge genau liest, stehen auch Begründungen drinnen. Ich mach' es so. Du machst es anders. Und des is OK.

Lieber Albert, Du musst nix bewiesen Zwinkernd und es geht ja eigentlich hier nicht um Faulbrut, aber weißt Du, wenn hier ein Sachverständiger schreibt, dass bei Rähmchen ein Restrisiko besteht, dann frage ich mich ob es nicht besser wäre, auch die Beute ebenfalls zu vernichten. Zu Abflämmen und Lauge war ich immer der Meinung, dass Lauge die sicherere Methode ist, zumal Dr. Wallner gesagt hat, dass man ein mit zB. Varroazid kontaminiertes Rähmchen mit Lauge wieder wirkstofffrei bekommt, mit Flämmen nicht. Entscheidend ist die wachszerstörerische Eigenschaft der Lauge. Lauge wirkt gegen alle Art von Wirkstoffen am besten. Und ich spreche hier ja immer von Lauge und Du von Flämmen.


Liebe Grüße von der Sommerbiene.

albert
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Nein Hannes,

Wir sprechen schon vom Gleichen. Wenn ich den Aufwand und das Risiko abwäge, bleib' ich beim einheizen. Eine Zarge hat nicht so viel Wachs drauf, hat nicht so viele kleine Ecken und Kanten. Nach der Laugenbehandlung gehen nicht wenige (meist ältere) Rähmchen aus dem Leim. Ich muss den Draht entweder neu einfädeln oder sogar zuerst herauskletzeln...

LG Albert

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Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Du hast recht, die Rähmchenqualtität kann sehr unterschiedlich sein. Meine sind extrem stabil und ich bin halt immer von meiner Situation ausgegangen. Ich bin kein Schnorrer, mag aber auch keine Verschwendung. Aber den Draht möchte ich nicht neu einfädeln, das lohnt sich nicht.  Daher: Solange ich Rähmchen in Lauge desinfizieren kann, tu ich´s. Da ich mich mti dem Ankauf eines Desinfektionsgerätes grundsätzlich für Lauge entschieden habe, kommen die Beutenteile auch rein. Im Fall von Faulbrut würde ich mich aber bei den Rähmchen im Zweifel auch für Deine Methode entscheiden.

Liebe Grüße von der Sommerbiene.

Coyote
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Sommerbiene schrieb:

Da ich mich mti dem Ankauf eines Desinfektionsgerätes grundsätzlich für Lauge entschieden habe, kommen die Beutenteile auch rein.

 

Hallo Sommerbiene,

wollte nur kurz dazwischenfragen wo du das besagte Desinfektionsgerät angekauft hast?

Würd mich interessieren weil ich gerade selbst am planen eines solchen Gerätes bin.

 

Schöne Grüße,
Michael

http://imkerverein-grein.at/

Bienen Sepp
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Hallo Michael!

Ich hab mir vor zwei Jahren einen Edelstahlkessel zum Reinigen der Imkereigeräte gebaut:

- Material 1.4301
- gasbeheizt
- Innenmaße 600x600
- Dekel kann als "Abtropftasse" gentutzt werden

Bei mir wird fast alles darin gereinigt:
- Zargen
- Rähmchen wenn in Ordnung
- Kunststoffteile mit verminderter Temperatur
- bei verzinkten Bauteilen aufpassen, das Zink wird von der Lauge angegriffen

Was ich besser machen würde:

- den Gasbrenner vor Zugluft schützen
- meine modifizierten Liebig zargen haben 540mm Außmaß - somit bleiben nur 30mm Freiraum
Beim Herausnehmen der Zarge stoße ich immer an die heiße Wand des Kessels.

Achte darauf, dass der Kessel wirklich groß genug ist.

Gruß Sepp

 

 

 

Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Coyote schrieb:

Sommerbiene schrieb:

Da ich mich mti dem Ankauf eines Desinfektionsgerätes grundsätzlich für Lauge entschieden habe, kommen die Beutenteile auch rein.

 

Hallo Sommerbiene,

wollte nur kurz dazwischenfragen wo du das besagte Desinfektionsgerät angekauft hast?

Würd mich interessieren weil ich gerade selbst am planen eines solchen Gerätes bin.

 

Lieber Michael,

ich habe dieses Gerät gekauft: http://shop.carl-fritz.de/product_info.php?products_id=573

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Ätznatron zu arbeiten, diese ist sicherlich die angenehmste und einfachste, leider nicht die günstigste.

Ich habe den Link anklickbar gemacht. Reinhard

Liebe Grüße von der Sommerbiene.

Coyote
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Bienen Sepp schrieb:

- meine modifizierten Liebig zargen haben 540mm Außmaß - somit bleiben nur 30mm Freiraum
Beim Herausnehmen der Zarge stoße ich immer an die heiße Wand des Kessels.

@Bienensepp: Danke für die Info! Meine Hände werdens dir in Zukunft danken!!! Zwinkernd

 

Schöne Grüße,
Michael

http://imkerverein-grein.at/

Coyote
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Sommerbiene schrieb:
Es gibt viele Möglichkeiten, mit Ätznatron zu arbeiten, diese ist sicherlich die angenehmste und einfachste, leider nicht die günstigste.

 

@ Sommerbiene:

Ja aber wie du schon gesagt hast die angenehmste und einfachste... und vorallem auch zeitsparendste!!! Genau das war nämlich meine Überlegung.... Edelstahlwanne mit Tauchsieder und Kugelhahn um eine Ganze Zarge mit den darin befindlichen Rämchen unkompliziert reinigen zu können.

Den Tauchsieder, dass ich die Wanne nicht mit Kübeln voll mit heißem Wasser befüllen muss (da läuft man sich ja blöde!), sondern Gartenschlauch rein und Tauchsieder eingeschaltet... kurz warten und heiß ist das Wasser. Kugelhahn um die neutralisierte Flüssigkeit dann ganz bequem und ohne Kübel schleppen in den Kanal lassen zu können.

Danke für den Link... übersteigt leider mein Kapital ein bisserl! Zwinkernd Da wird dann wohl die selbstgebaute Variante reichen müssen...Lachend

 

Schöne Grüße,
Michael

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Sommerbiene
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Re: Frage zur Reinigung von Böden und Rähmchen

Lieber Michael,

zu Deinen Worten nur eine Korrektur: Nicht kurz warten, länger warten. Trotz meiner Starkstrom-Version warte ich fast 45 Minuten, bis das Wasser wirklich warm ist. Trotzdem empfehlenswert. Das ist ein Ding, das beispielweise der Verein beschaffen sollte, weil man mit den Arbeiten nicht an eine bestimmte Zeit gebunden ist, wie zB. schleudern. Und wenn da einige Imker zusammenlegen, ist das finanzielle Problem überwunden. Sogar eine Finanzierung könnte angedacht werden.

Liebe Grüße von der Sommerbiene.