freie Imker

Freier Imker

Ich zähle zu der Gruppe der „Freien Imker“ weil ich keinen herkömmlich organisierten Bienenzuchtverein angehöhre.

Es kann aber nicht sein, wenn man solcher Organisation nicht angehört gleich als „wilder Imker“ gebrandmarkt wird.

Wir sind doch nicht im ehemaligen Osten wo nur eine Partei (Organisation) zu wählen ist, welche nur sich selbst als existensberechtigt sieht.

Ich besuche Imkerkurse, Hygienschulungen, …. kenne das Bienenzuchtgesetz und sämtliche dazugehörenden Verordnungen und trotzdem bin ich kein Vereinsmitglied.

Die Imkerei als Hobby betreibe ich schon gut 10 Jahre, im Mittelpunkt steht die Biene und nicht irgendwelche Vereinsaktivitäten, Statuten, Förderungsprogramme, Vereinshickhack (man braucht ja nur nach Kärnten zu schauen).

Ich schätze die organisierten Imkerkollegen sehr, doch bitte redet über uns „Freien Imker“nicht abwertend .

Ps Die Biene macht den Honig und nicht der Imker. 

freie Imker

Genau. Ich habe auch noch nie bereut, keinem Verein beigetreten zu sein.
Meine Unterschrift zu 100%.

Freundlichen Gruß!

freie Imker

Freie Imker sind wir wohl alle.Ich würde dich eher als "Wilden Imker" benennen.

freie Imker

Da gibs ja schon wieder eine ganz eine spannende Diskussion im Forum!

Frei Imker geht nicht, weil wir ja alle mehr oder weniger frei sind (ledig, verheiratet...)
Wilde Imker auch eher nicht , weil ich als Vereinsimker z.B. auch manchmal recht wild sein kann.

Aber da sich der Verein ja von sich mit Anderen vereinen und zusammenschliesen ableitet, wäre ich für die Bezeichnung "unvereinte Imker".

Ich warte schon spannend auf weitere Namensfindungen!!!

lg ein junger Imker

freie Imker

Es gibt sicher mehr sogenannte Bienenzüchter ohne Bienenvölker und Mitgliedschaft bei einen Bienenzuchtverein, als wie Bienenzüchter mit BV und ohne Vereinszug.
Den meisten geht die Vereinsm. sowieso auf die K.. Siehe Kärnten.

freie Imker

Geschätzte Imkerkollegen!

Die Gruppenbenennung ist doch nebensächlich, soll doch jeder hineininterpretieren was er will.
Wie man mich auch immer bezeichnet ob als „wilder, unvereinter, vereinsloser oder freier Imker“ ich möchte mich keinen herkömmlichen Verein anschließen.
Ich kann auch nicht im Namen der Gruppe der „freien Imker“ sprechen, weil einerseits jeder Imker seine eigene Vorstellung von Imkern ohne herkömmlichen Verein hat, andererseits sind wir keine organisierte Gruppe.
Es soll jeder Imker dort zuhause sein wo er sich wohl fühlt, doch bitte akzeptiert das es Imker gibt deren Weg zur Honigbiene nicht über einen herkömmlichen Verein führt.
Mir geht es weder um eine spannende Diskussion noch um Abspaltung, denn Abspaltung kann es nur dort geben wo eine Einheit bestand.
Wahrscheinlich sind wir deshalb „freie Imker „ weil unser Interesse hauptsächlich bei der Biene ist.
Bitte akzeptiert, das es auch andere Imker gibt, den auch ohne Obmann und Präsidenten sind wir gute Imker.

freie Imker

Hallo

Zuerst sei erwähnt dass es viele Vereine gibt die sehr gut funktionieren und zusammenarbeiten!
Mir ist grundsätzlich egal ob jemand einem Verein angehört oder nicht. Für mich sind alle gleich! Nur hab leider die Erfahrung zu oft gemacht, das die sog. "freien Imker" gerne ihre eigenen Suppe kochen und sich nicht gerne was sagen lassen, insbesonders zB in der Varroabehandlung.
Es macht schon Sinn wenn zB in einem Gebiet alle Imker einheitlich die Varroa behandeln. Oder bei auftreten einer Seuche, die Imker gemeinsam die Sache anpacken usw...
Aber solche gibt´s natürlich auch in Vereine...

freie Imker

Summ, summ
Ein Bienenhalter, der keiner Vereinigung angehören will, das hört sich ja toll an, man nützt die Einrichtungen um sich weiterzubilden, Kurse an Imkerschulen etc. und das wars.
Sämtliche Einrichtungen um sich weiter zubilden werden aber von den Verbänden getragen. (Ortsvereine, Landesverbände bzw Imkerbund) Da nimmt man ein Stück vom Kuchen und ist dann für nichts verantwortlich, zahlen tun ja die anderen über ihre Mitgliedsbeiträge - ist auch eine Art sich in der zivilisierten Gesellschaft zu verhalten!!
All jenen, die glauben, man müsste jetzt unbedingt Bienen aller Rassen und Farben halten, sei gesagt, daß die seit Jahrtausenden heimische Rasse bestens an das jeweilige Gebiet angepasst ist und deshalb auch am Wirtschaftlichsten ist

Und schreibts nicht ständig Varroabehandlung denn die Varroen sind nicht krank, sie bedürfen keiner Behandlung.
Bienensepp

freie Imker

Lieber Bienen Sepp!

Von Wirschaftlichtlichkeit schreiben oder reden anscheinend immer
jene, welche nicht wirtschaften müssen.
Welchen Werdegang deine über Jahrtausende angepasste Biene
hatte ,gibt sehr viel Spielraum für Wunschdenken.
Eine rein der Natur angepasste Biene gibt es bei uns seit Jahrhunderten
nicht mehr.Sehr wohl eine dem Imker und der Natur angepasste Biene.
HG

freie Imker

Mittlerweile ist aber das Internet da und dort hilfreicher als so mancher Verein, wobei das lokal sicher sehr unterschiedlich ist. Bin jedenfalls froh, dass ich nicht in Kärnten zu Haus bin
Wenn Diskussion um für und wider unerwünscht ist, verabschiedet man sich eben und wendet sich dorthin, wo das möglich ist. Hat auch mit dem Alter zu tun.
Und Vereinsmeierei geht mir sowieso gegen den Strich, da bin ich lieber bei den Beindln.

freie Imker

@ 109: ".. weil unser Interesse bei den Bienen ist"

den Verein wünsch ich mir ....

freie Imker

Hi Kritikus!!
Wäre super wenn ich nicht auf die Wirtschaftlichkeit in meinem Betrieb schauen müßte,
leider ist es aber nicht so.
Ob sich die ökologisch angepasste Biene in den letzten Jarhunderten verändert hat, kann ich leider nicht mit letzter Sicherheit beantworten, denn ich bin erst 50 Jahre alt. (keine 200)
Das jeder Züchter auch genetisch beeinflusst ist ja sowiso klar, Daß für Rassenkreuzungen immer wieder reine Ausgangsrassen nötig sind, dies wird von den Befürwortern ständig vergessen oder verdrängt.
die sog. Reinzüchter werden am Besten in Reservate und Belegstennen verbannt, wo dann alle zusammenrennen, was das für die von der Natur aus vorgesehene genet. Vielfalt bedeutet steht auch fest.
Bienensepp

freie Imker

Hallo sepp
hab schon aufgehört die rassenkreuzer eines besseren belehren. Sie wollen einfach nicht anders.
Wenn es keine Reinzüchter mehr gäbe, wäre die Diskusion vollkommen uninteressant, denn einen Bastard mit einen anderen Bastard kreuzen wäre sinnlos.
Vielleicht kommt ja der Tag, und alle werden die Reinzüchter nachtrauern.
Denn das Urmaterial wird man nicht wieder so schnell bekommen, was sich vorher über tausenden Jahren gebildet hat.
Das zerstören ist immer einfacher, als das aufbauen!