Ja, du nimmst selber die Proben. Wieso soll das keinen Sinn ergeben? DU willst dich ja selber nicht ums Ohr hauen, oder? Es geht ja um die eigene Gewissheit!
Du hältst einfach die hygienischen Richtlinien ein. Also: für jede Probe ein eigenes Glas und ein eigener Löffel oder Glw. Du kannst je nachdem, was du untersuchen möchtest je Volk eine Probe machen oder je Stand eine Sammelprobe.
Da heuer leider jedes Bundesland ein eigenes Kotingent für Laboruntersuchung zur Verfügung hat, ist es mir leider nicht mehr möglich Rabatte zu gewähren, somit kostet eine Untersuchung €11.-
Auch für die Steirer ist kein Rabatt möglich, viel zuwenig Geld ist im Fördertopf vorhanden (das Steiermarkkontingent ist viel zu klein) - somit können wir (Steir. Landesverband) heuer die FKP nicht über die EU- Förderung einreichen und wir versuchen gerade über ein Monitoring Geld für die Futterkranzuntersuchung in der Steiermark zu bekommen um nicht sogar die Kosten für den Imker in der Steiermark erhöhen zu müssen
Leider- das ganze Fördersystem ist kollabiert und wurde nun sehr unglücklich Notoperiert...
Letztes Jahr war ja die Aktion in der Steiermark meines Wissens nach mit Mai begrenzt. Dadurch war es ein finanzieller Vorteil, wenn man bis zu diesem Zeitpunkt die Probe durchgeführt hat.
Aber... ist es auch ein optimaler Zeitpunkt?
Wann also ist eurer Meinung nach die beste (=aussagekräftigste) Zeit, eine Futterkranzprobe durchzuführen?
Reinhard, wir hatten über dieses Thema schon ausführlich gesprochen. Ich weiß vielleicht, wann die beste Zeit für mich ist, nicht aber, wann die aussagekräftigste Zeit, wann der optimale Zeitpunkt ist. Da zählt meine Meinung nicht. Hier ist Albert als Sachverständiger gefragt.
Ich habe unlängst mit Andreas (honigbaer) vom Labor der Steirischen Imkerschule gesprochen. Er hält die Kontrolle bei der Auswinterung für sinnvoller. Daher verzichte ich heuer im Herbst auf die Probe und werde sie im kommenden Frühjahr machen.
Ich glaube, der Sepp meint eher, dass er mit der Probe die gesundheitliche Unbedenklichkeit JETZT nachgewiesen haben will und die dann bis zum nächsten Jahr ihre Gültigkeit hat.
Eine Sanierung ist (weil hoffentlich nicht infiziert) nicht angedacht.
Zur Zeit herscht gesundheitlich eitel Wonne
auf meinen Bienenstände.
"Klopf auf Holz"
Die Wirtschaftsvölker wurden auf Mittelwände gesetzt
und wenn zu schwach mit einen starken vereint.
Die Jungvölker entwicklen sich zu meiner besten Zufriedenheit.
Wie ihr Euch vielleicht errinnern könnt war ich in
den letzten Jahren war ich immer von der AFB umzingelt.
Und im vorigen Jahr hat's auch einen meiner Stände erwischt.
Nun möchte ich ich schon im Herbst bei der letzten Kontrolle
die Futterkranzprobe entnehmen.
Rein vorsorglich und voller zuversicht.
Mein Ziel ist es:
- das Öffnen der Völker bei eventuell nich optimaler zu ersparen
- einen Arbeitsschritt mit einer Routinetätigkeit verbinden