Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

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hansaplast
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Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Hallo zusammen,

 

ich interessiere mich dafür in kleinem Umfang in die Hobby-Imkerei einzusteigen und daher beschäftigt mich aktuell die Frage, welche Beute für mich die richtige Wahl sein könnte.

Ich habe mich dazu schon etwas belesen (die Beiträge in diesem Forum waren hierbei eine große Hilfe) und denke, dass eine Trog- bzw. Lagerbeute das Richtige für mich sein dürfte. Eine Magazinbeute habe ich aus mehreren Gründen eher ausgeschlossen.

 

Ich schwanke momentan zwischen der (1) Mellifera ERB (bevorzugt v Janisch), (2) der Golz-Beute und der (3) CityBox/Bienenbox.

 

Habt ihr hierzu vielleicht ein paar Erfahrungen oder Tipps, die mir bei meiner Entscheidung helfen könnten.

 

Noch etwas Hintergrund zu meinem Interesse an der Imkerei…

Ich möchte lediglich in kleinem Umfang imkern, um im Garten meiner Familie die Bestäubung zu verbessern und noch Honig zu rauszubekommen.

Naturnah wäre schön, ist aber kein Muss – definitiv will ich keinen großen Aufwand im Sinne der Ertragsmaximierung betreiben.

Ich werde definitiv auch einen Imkerverein konsultieren bzw. eintreten – also kein reines Jugend forscht. ;)

 

Ich hoffe ihr könnt mir hier etwas weiterhelfen und bedanke mich schonmal für alle Antworten.

 

Viele Grüße

Hansa

imker_neulichtenberg
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Rähmchenmaß: Einheitsmaß
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Ich habe leider nur mit Magazinbeuten Erfahrung.

Doch was soll eine Beute können. Wichtig ist das ich die Varro Kontrolle gut durchführen kann und  es auch möglich ist die Brutwaben in die Hand zu nehmen um die Weiselrichtigkeit zu überprüfen. Die Waben sollen auch in die Honigschleuder passen .Die Varroabehandlung muß gut durchführbar sein und für die Beute muß es eine Betriebsweise geben die machbar ist . :-)Lächelnd

Lg Manfred

 

Sommerbiene
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

 

Bevor ich mich speziellen Beuten zuwende, würde ich gründlich überlegen, ob diese im Hinblick auf den Beutenkäfer geeignet sind Zwinkernd

Grüße von der Sommerbiene.

mkopetzky
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

hansaplast schrieb:

Ich habe mich dazu schon etwas belesen (die Beiträge in diesem Forum waren hierbei eine große Hilfe) und denke, dass eine Trog- bzw. Lagerbeute das Richtige für mich sein dürfte. Eine Magazinbeute habe ich aus mehreren Gründen eher ausgeschlossen.

Mich würde sehr interessieren, was Dich dazu bewogen hat, keine Magazinbeute, sondern Trog- bzw Lagerbeuten als für Dich besser geeignet auszuwählen. Ich kenne keine ImkerInnen, die auf Dauer mit sowas "spielen". Gerade am Beginn tust Du Dir mit Magazinbeuten in vielerlei Hinsicht leichter. Ganz abgesehen davon, dass es im anderen Fall schwer werden wird, auf Leute mit Erfahrung zurückgreifen zu können.

Die Entwicklung der Biene in so einer alternativen Beute zu beobachten, kann recht spannend sein. Spätestens aber, wenn es ans Behandeln geht oder gar eine Honigernte erwünscht wird, kann es ungemütlich werden.

Waben aus solchen Beutentypen sind schwer zu "ernten", weil du entweder diese nur Pressen kannst (zB Obstpresse) oder spezielle Schleudern brauchst, an die du als Hobby-Imker eher schwer ran kommst (HAMAG). Und selbst mit der HAMAG ist es ein Grenzgang, eine Wabe zu schleudern, die nur an einem Oberträger hängt.

MK

BHei
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Mag für Trobeuten a la Top Bar Hive gelten, aber in Lagerbeuten kannst Du mit ganz normalen Rahmerln arbeiten, und Varroaboden haben sie auch:

http://www.bienen-janisch.at/index.php?route=common/page&id=1018

 

vG

Berthold

wolfgang schmeißl
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Rähmchenmaß: Zander Hochwabe
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Kaufe dir Flachzargen, damit bist in jeder Hinsicht, auf der sicheren Seite, im Brutraun kannst ja mit zwei Fl.Z. Hochwaben nehmen.

Grüße Wolfgang.

drdrbee
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Nimm dir Dadant nach Bruder Adam mit 12 Rähmchen im Brutraum(vom Janisch 102 Euro mit hohen Boden), wirst die größte Freude damit haben.

Das ist wie ich  finde die beste Alternative mit nur einem Brutraum.Zwinkernd

Schnellere Durchsicht, kein Rähmchen hin und her tauschen, flache Honigräume mit 141mm mit weit weniger Gewicht und du mußt nicht immer 22 rähmchen ziehen wie bei EHM z.B.

Sommerbiene
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

drdrbee schrieb:

Nimm dir Dadant nach Bruder Adam mit 12 Rähmchen im Brutraum(vom Janisch 102 Euro mit hohen Boden), wirst die größte Freude damit haben.

Das ist wie ich  finde die beste Alternative mit nur einem Brutraum.Zwinkernd

Schnellere Durchsicht, kein Rähmchen hin und her tauschen, flache Honigräume mit 141mm mit weit weniger Gewicht und du mußt nicht immer 22 rähmchen ziehen wie bei EHM z.B.

 

Dieser Empfehlung, was Dadant betrifft, schließe ich mich aus eigener Erfahrung an.

 

Erfahrungen mit dem Hersteller Janisch habe ich keine, ich beziehe meine Beuten anderswo.

 

Grüße von der Sommerbiene.

BienenStefan
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Rähmchenmaß: Einheitsmaß
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

hallo!

Ob Dadant, EHM oder Zander, ist glaube ich alles in gewisser Hinsicht vertretbar. 

Würde Systeme bevorzugen, die in meiner Umgebung keine Kuriosität darstellen...

Für mich habe ich das ultimative System gefunden, und zwar Duo plus von Janisch; du fährst hier wahlweise entweder auf 10 ZA Kaltbau oder 12 EHM Warmbau. Der klare Vorteil für mich ist der große Brutraum, verbunden mit der Kompatibilität der zwei bei uns gängigsten Maße. Habe dadurch problemlos gekaufte Zandervölker auf EHM weitergeführt.

Ein Imker hat bei uns sogar unten auf EHM und oben auf ZA erfolgreich überwintert... ist zwar nicht der Sinn und Zweck des Systems, aber dennoch möglich.

Gruß

Stefan 

 

Servus!
BienenStefan

Sommerbiene
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Wohnort: Wien
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

 

Nun geschieht das, was bei den meisten dieser Fragen geschieht: Jeder empfiehlt das, was er gerne verwendet. Wenngleich ich die Beuten, die unser Fragesteller bevorzugt, keinesfalls empfehlen würde, möchte ich in erster Linie gerne die Gründe wissen, warum er Magazinbeuten ablehnt.

 

Also lieber Phillip, warum lehnst Du - entgegen vieler Ratschläge - Magazinbeuten ab?

 

Magst Du uns die Gründe im einzelnen erläutern?

Grüße von der Sommerbiene.

pweichse
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Rähmchenmaß: Einraumbeute
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Mit der Einraumbeute hat man die Möglichkeit ein Bienenvolk in seiner Entwiklung und Verhaltem im Jahreslauf optimal zu beobachten und auch zu pflegen. Das Volk kann als Einheit betrachtet werden und ist auch als Anfänger leicht zu führen. Weitere Arrgumente sind: Platzsparend, kein Zargen geschleppe, das Volk wird individuell erweitert. Naturbau funktioniert sehr gut in den Hochwaben und setlich wird Honig geerntet und das Volk hat oberhalb der Brut immer genug Honig. Ich arbeite seit mehreren Jahren damit und würde genau wieder so mit dem imkern beginnen.

 

hansaplast
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Zuersteinmal vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Empfehlungen. Hier noch ein paar Hintergründe zu meinen bisherigen Überlegungen.

 

Ich habe mich bisher in Richtung Trog-/Lagerbeuten orientiert (und Magazinbeuten damit eher ausgeschlossen), da mir das Konzept gefällt, das komplette Bienenvolk auf einer Ebene vor mir zu haben, einsehen und bearbeiten zu können.

Ich möchte gern extensiv imkern lernen und die Bienen weitestgehend in Ruhe lassen (abgesehen von Varroabehandlungen). 

An meiner bisherigen Vorauswahl hat mir gefallen, dass alle ein Varroagitter haben und Rahmen im Hochformat verwenden. Soweit ich es bisher gelesen habe, ist Hochformat für den Naturwabenbau günstiger. 

Die ERB von Janisch  gibt es zudem auch mit Sichtfenstern... ist zwar nur ein Gimmick, aber ab und an würde ich gern mal reinschauen. Lächelnd

 

Alles in Allem ist es v.a. die Kombination aus einfachem Aufbau (nur ein Rahmenmaß) und der ansonsten guten Ausstattung (Varroagitter), die mir an den Einraumbeuten gut gefällt.

Viele Grüße,

Hansa

hansaplast
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

@drdrbee: Meintest du in deiner Empfehlung (Dadant) diese Beute hier? 

http://www.bienen-janisch.at/dadant.1000.html?productnr=1041

 

drdrbee
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Ja genau diese beute habe ich gemeint, ich habe das selbe System und bin Super zufrieden.

Martin77
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Rähmchenmaß: Zander
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Es ist schon echt ein Wahnsinn, wieviele Systeme es gibt ... Und selbst die Beuten mit gleichem Rähmchenmaß sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Einer verwendet 2 cm dickes Holz, der nächste 2,5 cm. Der andere Rutschleisten, da passt dann die Zarge vom anderen Hersteller nicht drauf.

Versucht man dann mal einen Ableger zu tauschen mit einem Imkerkollegen hat der dann andere Rähmchen. Der eine mit Hoffmann und der andere ohne ...

Habe zu Beginn den Fehler gemacht und bei einem Hersteller gekauft der leider inzwischen Pleite ist.

Die neuen Beuten passen dazu nicht. Also habe ich jetzt 8 alte Beuten und der Rest sieht anders aus.

Da würde ich bei der Wahl des Herstellers mehr aufpassen, das habe ich gelernt daraus.

Sommerbiene
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Martin77 schrieb:

Da würde ich bei der Wahl des Herstellers mehr aufpassen, das habe ich gelernt daraus.

Ich würde sagen, eher bei der Wahl der Produkte. Wenn ich einen neuen Anbieter bzw. Hersteller wähle, so bestelle ich vorerst eine Musterbeute.

Grüße von der Sommerbiene.

hansaplast
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Auf Basis der bisherigen Rückmeldungen und hilreichen Empfehlungen habe ich meine Favoriten etwas angepasst und schwanke aktuell noch zwischen:

1) der Einraumbeute (ERB) und

2) der 12er Dadant nach Bruder Adam (Flachzargen in Höhe 141mm)

 

Zu letzterer habe ich aber noch ein paar kurze Fragen:

- ist mit der Dadant Beute Naturwabenbau möglich oder brauche ich Mittelwände?

- belässt man die Honigräume im Winter auf dem Brutnest oder werden beide entfernt / geerntet.

 

Danke,

Hansa

 

Wintertraube
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Rähmchenmaß: Zander | Dadant Blatt
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Hallo Phillip, die Fragen zur Dadantbeute sind gut und berechtigt. Ich möchte mich nämlich selbst mit der Betriebsweise der Dadantbeute vertraut machen und habe mich diebzgl auch schon mit einem Kollegen im Detail ausgetauscht.

- Wenn man mit Dadant startet (ich gehe hier jetzt von einer 12er Dadant Blatt aus), wieviele Rähmchen für den Brutraum, biete ich den Bienen für den Anfang an? (d.h. ich habe vor mit dem Schied zu arbeiten)!

- Haben die Bienen genug Zeit, nicht nur die angebotenen Rahmen im Brutraum mit Naturwabenbau zu versehen sondern auch die des Honigraums? Vermutlich bietet man Mittelwände im Honigraum an, damit die Bienen schneller Vorräte anlegen können um das Brutgeschäft zu versorgen.

- Ist der Naturwabenbau stabil genug für die große Flächer die ein Dadantrahmen bietet?

 

- Ich persönlich würde die Honigwaben abbauen und entsprechend lagern, da sie keine Funktion im Winter haben.

Aber warten wir mal ab was die Kollegen diebzgl sagen!

lg, Christian

Sommerbiene
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Wintertraube schrieb:

- Wenn man mit Dadant startet ..

 

empfehle ich Dir auch dieses kostenlose Download der Imkerei Schwarz:

 

http://blog.apis-mellifera.de/?p=435

 

Grüße von der Sommerbiene.

Wintertraube
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Rähmchenmaß: Zander | Dadant Blatt
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Da ist heute echt der Wurm drinn:

bei dem Satz" Ich persönlich würde die Honigwaben abbauen und entsprechend lagern, da sie keine Funktion im Winter haben."

meinte ich nicht Honigwaben, sondern die aufgesetzte Honigzarge.:-)

 

lg,Christain

afp
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Rähmchenmaß: Einheitsmaß
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

 

hansaplast schrieb:

*hier gekürzt*

Zu letzterer habe ich aber noch ein paar kurze Fragen:

- ist mit der Dadant Beute Naturwabenbau möglich oder brauche ich Mittelwände?

- belässt man die Honigräume im Winter auf dem Brutnest oder werden beide entfernt / geerntet.

*hier auch gekürzt*

 

a) Ja, Naturbau ist möglich - und meiner Meinung nach auch sehr sinnvoll. Mit einem Anfangsstreifen an der Oberleiste bauen die Bienen selbst wunderbar. Beim 'Neustart' verwende ich einen Anfangsstreifen, eine Mittelwand, einen Anfangsstreifen... Drei Rähmchen - also eine Mittelwand und zwei Anfanngsstreifen zum Start mit einem Kehrschwarm, und wenn das ausgebaut ist, dann noch zwei bis drei Rähmchen mit Anfangsstreifen. Während des Ausbaus kannst du bedenkenlos füttern, das hilft. Fünf Rähmchen reichen locker zum Überwintern. In den Kehrschwärmen vom letzten August hab ich zwischen drei und vier Rähmchen. Stell dich darauf ein, dass du in den ersten beiden Jahren keinen Honig ernten wirst. Wenn du Wachs/Mittelwände zukaufst, empfehle ich rückstandsfreies Wachs. Das kriegt man zB bei http://www.wachs-hoedl.at/ - dem ich vertraue.

b) 1) Die Honigräume wirst du im ersten Jahr nicht brauchen. Im zweiten Jahr werden die Bienen erstmal mit dem Ausbau der Rähmchen eines Honigraums zu tun haben, also wird sich auch hier die Honigernte in Grenzen halten. Wiederum: keine zwei Anfangsstreifen nebeneinander - sonst machen die Mädels Wildbau, und der ist dann sehr unhandlich.

b) 2) Die Honigräume werden - bei mir Ende Juli - geerntet und verbleiben nicht am Bienenvolk. Die Fütterung erfolgt in den Brutraum, der ausreichend gross zum Überwintern ist.

c) Wir versuchen in diesem Winter, einige Völker in zwei Flachzargen zu überwintern. Von der Höhe müsste das für die Wintertraube ausreichen.

Abendgrüße aus Graz
Andreas

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Wintertraube
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Rähmchenmaß: Zander | Dadant Blatt
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Sommerbiene schrieb:

Wintertraube schrieb:

- Wenn man mit Dadant startet ..

[/quote]

 

empfehle ich Dir auch dieses kostenlose Download der Imkerei Schwarz:

 

http://blog.apis-mellifera.de/?p=435

 

[/quote]

[quote=Sommerbiene]

[quote=Wintertraube]

- Wenn man mit Dadant startet ..

 

empfehle ich Dir auch dieses kostenlose Download der Imkerei Schwarz:

 

http://blog.apis-mellifera.de/?p=435

 

Danke Hannes, war sehr informativ und kurzweilig.

lg, Christian

Krizz
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Hallo mein bester,

schau doch mal hier auf der Webseite vorbei. Dort scheint es einige Interessante Themen zu geben, die sich glaube ich auf deine Frage beziehen.
Womöglich findest du dort einige tolle Informationen. Habe dort selbst einiges gefunden..

http://www.bienenbeute-kaufen.de

Liebste Grüße

Simon
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

hansaplast schrieb:

Hallo zusammen,

 

ich interessiere mich dafür in kleinem Umfang in die Hobby-Imkerei einzusteigen und daher beschäftigt mich aktuell die Frage, welche Beute für mich die richtige Wahl sein könnte.

 

Ich hoffe ihr könnt mir hier etwas weiterhelfen und bedanke mich schonmal für alle Antworten.

 

Viele Grüße

Hansa

 

Die Frage nach der Beute ist berechtigt.

Aber die Fragestellung ist trotzdem falsch.

 

Du solltest dir Gedanken machen, wenn der kleine Beutenkäfer nach uns kommt, bzw, wie lässt sich die Varroa am besten bekämpfen.

Am einfachsten ist der Beutenkäfer im Schach zu halten, wenn die Bienenbeute immer voll besetzt ist.

Der Beutenkäfer geht immer in die Ecke der Beute, wo am wenigsten Bienen sind.

Da sind die Großraubeuten mit dem Schied draussen.

Daher würde ich die Flachzargen sowie BR und im HR bevorzugen.

Auch ist das Gewicht nicht unerheblich, vor allem wenn es nur um ein paar Beuten geht.

Da kauft man nicht gleich die tollsten Hilfsmittel um diese zu bewegen.

Simon

 

imker_neulichtenberg
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Rähmchenmaß: Einheitsmaß
Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Eine Jungimkerin im Kurs hatte letztes mal auch Beuten im Internet gekauft. Doch leider passten die Abstände zwischen den Rähmchen und den Zargen nicht. Also unbrauchbar!!!!!

LG Manfred 

Reinhard
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Wichtig auch für die Kaufentscheidung ist, dass man ein System wählt, das in Zukunft auch noch existiert - sprich von einem bewährten Erzeuger.

 

Nichts ist unangenehmer, als Beutenteile, die nicht zusammenpassen - und sei es nur um ein paar mm.

Verschiedene Systeme sind der Tod jedes raschen und problemlosen Arbeitens am Bienenstand!

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Simon schrieb:

Der Beutenkäfer geht immer in die Ecke der Beute, wo am wenigsten Bienen sind.

Das wäre bei Dadant der Bereich außerhalb des Schieds, wo also keine Waben, kein Honig und keine Bienen sind.

 

Was macht er dort?

Grüße von der Sommerbiene.

Simon
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

Sommerbiene schrieb:

Simon schrieb:

Der Beutenkäfer geht immer in die Ecke der Beute, wo am wenigsten Bienen sind.

Das wäre bei Dadant der Bereich außerhalb des Schieds, wo also keine Waben, kein Honig und keine Bienen sind.

 

Was macht er dort?

 

Ungestört tausende von Eiern legen, wo dann die schlüpfenden Larven, die fast alle gleichzeitig schlüpfen, den Rest der Beute befallen.

 

Matthias 86
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Re: Kaufempfehlung Bienenbeute f. Anfänger

 

Hallo,

ich bin zwar neu in der "praktizierenden"- Imkerei und neu hier im Forum...möchte aber auch gerne meinen Senf dazugeben! :)

Einfach deshalb weil ich vor nicht all zu langer Zeit selbst in der Situation war...Bienen JA! ...aber welche Beute???

Bevor es dann heuer endlich soweit war dass ich loslegen konnte, sprich Bienenvölker bekam...hatte ich genug Zeit mich eingehend zu Informieren bzgl. Bienenhaltung inkl. Jahreskalender was wann zu tun ist, Werkzeug und Hilfsmittel, Honigernte(Schleuder,Sieb,Lagerbehälter etc.), Fütterung - WIE und vor allem WAS füttern, Varroabekämpfung...bzw deren "Monitoring" usw, Aufbau eines Bienenvolkes und spez. Aufbau der Bienenbeute...ganz wichtig hier die einzelnen Teile und deren Funktion...unabhängig von Bauart od. Rähmchenmaß.

Also meine Frage an dich wäre, in wieweit bist du mit all diesen Dingen schon vertraut( nat. in der Theorie)..bzw über was hast du dir sonst noch Gedanken gemacht bei der Bienenhaltung?

Wenn du schreibst: „Zu letzterer habe ich aber noch ein paar kurze Fragen:

 

  • ist mit der Dadant Beute Naturwabenbau möglich oder brauche ich Mittelwände?

    Die Frage geht schon ziemlich tief in die Materie, wo der eine Ja geht (auch ohne Drahten) und der andere NIEMAALS das geht nur mit Draht bei den Honigwaben...schreiben wird.

    Im Endeffekt bist dann nicht gscheiter geworden sondern max. verunsichert.

    Warum soll es denn unbedingt der Naturbau werden? ….das kannst du/ die Bienen später auch noch machen. Ich würde mir mit solchen Überlegungen nicht unnötig das Leben (momentan) schwer machen.

  • belässt man die Honigräume im Winter auf dem Brutnest oder werden beide entfernt / geerntet.

    Hier kommt es darauf an auf wie vielen Zargen du dein Volk überwintern willst!

    Das Brutnest ist im Winter nicht vorhanden, es wird im Frühling gebildet ...dort wo die Bienen im Winter saßen und in der nähe der Futterräume.

    Bzw. werden die Waben/Rähmchen ja nicht komplett entfernt, deine Bienen haben den Honig ja nicht aus Spass eingelagert sonder er soll ja auch als Futtervorrat dienen, diesen musst du nach der „Honigernte“ auch wieder ersetzen! (Zumindest zum Teil, da du nach der Ernte ja auch Ableger machen kannst....) ….Du siehst ein Thema führt stets zum Nächsten und alles ist irgendwie miteinander verwoben.

    Weißt du wie die Bienen überwintern?

    Je mehr du dich damit beschäftigst desto eher kommst du selber drauf welcher Beuten-Typ für dich der bessere ist.

    Ich habe Magazinbeuten, weil es ein Übersichtigesarbeiten ermöglicht und auch in den meisten Bücher die ich hab vorkommt, ..ich mich somit über diese am meisten belesen hab ...das Rähmchenmaß wählte ich nach dem in meiner Umgebung am gebräuchlichsten und ehrlich gesagt nach „gutdünken“....sie müssen aber auch in die Schleuder passen! ;)

    Für mich stand im Vordergrund dass ich beliebig erweitern, das Zeug in meiner näheren Umgebung kaufen kann...und wenn ich Ableger bekomme oder der Gleichen die Wahrscheinlichkeit groß ist dass der Andere Imker auch das selbe Maß hat.

            Imkern ist ein wunderbares Hobby manchmal auch etwas komplex...du fragst nach der Beute und  

            15 Beiträge später bist du beim Beutenkäfer. :) Imkern benötigt zwar nicht immer viel Zeit  

            im Sinne  von Arbeitszeit und Aufwand sondern vielmehr Beobachten. Manchmal muss man auch gewisse  

            Dinge vorweg nehmen (Schwarmtrieb) um sich später Arbeit zu sparen.

 

           Ich hoffe der Beitrag hilft dir etwas bei deiner Entscheidung und bei den sicher noch auftauchenden Fragen

           bist du hier im Forum bestens aufgehoben!

 

         Grüße aus dem Mühlviertel!

         Matthias