Rähmchen für Zuchtkästen

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beepaps
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Rähmchen für Zuchtkästen

Servus Miteinander !

Neben den verschiedenen anderen Formen der Zucht  verwende ich natürlich auch die kleinen Apidea-Kästchen mit den kleinen Rähmchen, welche jedes Jahr frisch hergerichtet werden müssen.

Manche klemmen die 10cm breiten Mittelwandstreifen nur zwischen die Seitenteile. Andere wiederum schneiden diese konisch und geben unten ein gummiband herum. Ich löte (wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben) immer die Mittelandstreifen mit Wachs an die Oberleiste und gebe Futterteig mit. So kann ich die Kästchen in Reihe und Glied verkehrt aufstellen, mit Bienen füllen, den Boden schließen und wieder umdrehen. Wenn die Mittelwandstreifen nicht angelötet sind und/oder mit Flüssigfutter gefuttert wird geht das nicht.

Um das Einlöten bei vielen Kästchen zu beschleunigen habe ich neben der Wachslötlampe noch in Eigenbau ein Lötrohr in Verwendung. Es ist ein Messingrohr mit Durchmesser 5mm, versehen mit einem Holzgriff. Das Rohr kann in das flüssige Wachs getaucht, dann das obere ende mit dem finger zugehalten und das Wachs genau an der richtigen Stelle abgelassen werden.

Wie bereitet Ihr eure Begattungskästchen vor?

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Rähmchen für Zuchtkästen
Rähmchen für Zuchtkästen

liebe Grüße von beepaps

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Rabe
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

beepaps schrieb:
Um das Einlöten bei vielen Kästchen zu beschleunigen habe ich neben der Wachslötlampe noch in Eigenbau ein Lötrohr in Verwendung. Es ist ein Messingrohr mit Durchmesser 5mm, versehen mit einem Holzgriff. Das Rohr kann in das flüssige Wachs getaucht, dann das obere ende mit dem finger zugehalten und das Wachs genau an der richtigen Stelle abgelassen werden.
das finde ich eine super Idee. Die könntest Du als Lesertip an eine Bienenzeitung schicken.

Landbiene in Hohenheimer Beute
Streuobstwiese, ca. 450 m ü. NN

beepaps
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

Servus Ralf !

Ja ich war auch schon am überlegen und vielleicht schreib ich noch einen Artikel, zumal ich ja auch für den Futtertrog einen Behelf habe.

Auf der Reinzucht-Belegstelle im Tiroler Gaistal herrscht Sauberkeit und es sind nur die Verwendung von Mittelwänden (keine ausgebauten Rähmchen) und kein Honig als Futter sondern nur hochwertiges Fertigfutter vom Handel oder Futterteig/Germteig in den Zuchtkästchen erlaubt. Ich bestücke deshalb jedes Apidea wieder neu und damit das Putzen des Futtertroges leichter ist verwende ich abgeschnittene Kartonteile von Eierboxen, welche sich leicht wieder entfernen lassen. so geht das Putzen der Apidea recht zügig voran.

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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

liebe Grüße von beepaps

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Bienenwerkstatt
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

beepaps schrieb:

Servus Miteinander !

Neben den verschiedenen anderen Formen der Zucht  verwende ich natürlich auch die kleinen Apidea-Kästchen mit den kleinen Rähmchen, welche jedes Jahr frisch hergerichtet werden müssen.

Manche klemmen die 10cm breiten Mittelwandstreifen nur zwischen die Seitenteile. Andere wiederum schneiden diese konisch und geben unten ein gummiband herum. Ich löte (wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben) immer die Mittelandstreifen mit Wachs an die Oberleiste und gebe Futterteig mit. So kann ich die Kästchen in Reihe und Glied verkehrt aufstellen, mit Bienen füllen, den Boden schließen und wieder umdrehen. Wenn die Mittelwandstreifen nicht angelötet sind und/oder mit Flüssigfutter gefuttert wird geht das nicht.

Um das Einlöten bei vielen Kästchen zu beschleunigen habe ich neben der Wachslötlampe noch in Eigenbau ein Lötrohr in Verwendung. Es ist ein Messingrohr mit Durchmesser 5mm, versehen mit einem Holzgriff. Das Rohr kann in das flüssige Wachs getaucht, dann das obere ende mit dem finger zugehalten und das Wachs genau an der richtigen Stelle abgelassen werden.

Wie bereitet Ihr eure Begattungskästchen vor?

Servus,

Wie man am Bild sieht, gibts Du ja keine Streifen sondern ganze MW rein. Hat das einen bestimmten Grund?

LG Heinz

je einfacher desto besser
www.bienenwerkstatt.at

beepaps
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

Servus Heinz !

Oh ja, aber auch darüber könnte man diskutieren. Bei mir wurde es zur Gewohnheit und ich habe es nie bereut.

Auf der Belegstelle kann es unerwartet stürmische Kälteeinbrüche geben, vor allem in der Zeit der Schafskälte. Die ersten zwei Rähmchen mache ich länger aber es bleiben noch 1-2 cm unten frei, das Dritte zum Futtertrog hin ist kürzer. Ausgebaut werden die Längeren natürlich etwas schneller. Ich habe bislang keine Nachteile erkennen können und auf ein paar Zentimeter mehr kommt es mir nicht an.

liebe Grüße von beepaps

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josefBay
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

beepaps schrieb:

 Ich löte (wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben) immer die Mittelandstreifen mit Wachs an die Oberleiste und gebe Futterteig mit.

Hallo Beepaps, ich mache es ganauso wie Du, nur verwende ich als Werkzeug eine Grillspieß aus Eisen und eine Kerze.

Lg JosefBay

Josef Bayrhammer

Beutentyp: Frankenbeute
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Hobbies: Imkern, Gärtnern und Obstbäume züchten/veredeln

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imkermatflo
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

beepaps schrieb:

Servus Miteinander !

Neben den verschiedenen anderen Formen der Zucht  verwende ich natürlich auch die kleinen Apidea-Kästchen mit den kleinen Rähmchen, welche jedes Jahr frisch hergerichtet werden müssen.

Manche klemmen die 10cm breiten Mittelwandstreifen nur zwischen die Seitenteile. Andere wiederum schneiden diese konisch und geben unten ein gummiband herum. Ich löte (wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben) immer die Mittelandstreifen mit Wachs an die Oberleiste und gebe Futterteig mit. So kann ich die Kästchen in Reihe und Glied verkehrt aufstellen, mit Bienen füllen, den Boden schließen und wieder umdrehen. Wenn die Mittelwandstreifen nicht angelötet sind und/oder mit Flüssigfutter gefuttert wird geht das nicht.

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Wie bereitet Ihr eure Begattungskästchen vor?

 

Um das Einlöten bei vielen Kästchen zu beschleunigen habe ich neben der Wachslötlampe noch in Eigenbau ein Lötrohr in Verwendung. Es ist ein Messingrohr mit Durchmesser 5mm, versehen mit einem Holzgriff. Das Rohr kann in das flüssige Wachs getaucht, dann das obere ende mit dem finger zugehalten und das Wachs genau an der richtigen Stelle abgelassen werden.

woher hast du denn diese Wachslötlampe ??

Gruß Imkermatflo

beepaps
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Re: Rähmchen für Zuchtkästen

Servus Imkermatflo !

Diese alte Lötlampe begleitet mich seit meiner Jugend und stammt aus der Imkerei meines verstorbenen Vaters. Als Junge durfte ich schon (Kinder haben mehr Geduld und ruhige Hände) mit der Lötlampe hantieren. Am Foto liegt aber neben der Lampe ein kurzes Kupferrohr, etwa vergleichbar mit deinem Messingrohr. Dieses Kupferrohr verwende ich in letzter Zeit immer öfter.

lG

beepaps

liebe Grüße von beepaps

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