Restentmilbung Dezember 2013

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Reinhard
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Restentmilbung Dezember 2013

Nachdem jetzt bereits ein paar Tage mit guten Frosttemperaturen waren wird die Restentmilbung bald interessant - nämlich so rund um Weihnachten - also in etwa 3 Wochen.

 

Hoffentlich spielt dann das Wetter mit.

 

Was denkt ihr über den Zeitpunkt? Ist bei euch ein anderer Zeitpunkt wegen bereits früherer tiefer Temperaturen möglich und sinnvoll?

 

 

Pfiati, Reinhard

 

Philipp
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Ich dachte eigentlich, das es schon früher geht.  zB. dieses Wochende, auch wenn es noch nicht gefroren hat war es doch schon so kalt, dass die Völker aus der Brut gegangen sind. 

 

Meinst nicht ? 

 

 

Ro-Bee
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Habe das noch nie anders gemacht. Dieses Jahr würde es meiner Meinung nach bei mir auch schon ab dem 15. Dezember gehen, wann immer das Weihnachtstauwetter einsetzt. Aber im Jänner ist´s zu spät, da wird unter Umständen bald gebrütet. Längere Tage, mehr Sonne, .. warum auch immer.

LG,

Thomas

 

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

 

In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, ob bzw. wie Ihr die Brutfreiheit prüft.

Grüße von der Sommerbiene.

Ro-Bee
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Mitlerweile ist das ein Erfahrungswert, erstes Winterwetter plus 3-4 Wochen. Anfangs hab ich auf die Erfahrung Älterer vertrauen müssen.

blöd nur wenn bis Dez kein Winter kommt. Dann darf i 2x bedampfen, Anfang und Ende Dez. dafür kann man mich hauen, finde das auch nicht toll, aber den Bienen schadets nachweislich weniger als mit zu vielen Milben auszuwintern.

LG,

thomas

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Philipp schrieb:

Ich dachte eigentlich, das es schon früher geht.  zB. dieses Wochende, auch wenn es noch nicht gefroren hat war es doch schon so kalt, dass die Völker aus der Brut gegangen sind. 

Meinst nicht ? 

[/quote]

Die gängige Lehreinung ist, dass ab den ersten wirklichen Frösten die Königin die Eilage einstellt. Dann rechnest du die Entwicklungszeit vom Ei bis zum Schlupf und kommst auf die Wartezeit von 3 Wochen bis zur sehr wahrscheinlichen Brutfreiheit, ab der eine Restentmilbung möglich ist.

 

[quote=Sommerbiene]

In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, ob bzw. wie Ihr die Brutfreiheit prüft.

 

Ich prüfe sie nicht, sondern gehe für den Zeitpunkt der Entmilbung nach Lehrmeinung und lasse die Völker lieber in Ruhe.

Vielleicht ginge es mit einer Wärmebildkamera, die die Temperatur der Traube misst und dadurch Rückschlüsse auf die Bruttätigkeit zulässt.

 

Ich habe die Möglichkeit, nächste Woche so eine Kamera einzusetzen und berichte dann.

 

 

Pfiati, Reinhard

 

afp
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Als ich vor zwei Wintern eine Wärmebildkamera (von Dräger) zum Spielen hatte, hab ich damit auch von unten durch den Gitterboden in ein Bienenvolk geschaut. Da sah ich, wo die Wintertraube sitzt, das wars aber auch schon. Ich bin neugierig, welche Erfahrungen du machen wirst.

 

Abendgrüße aus Wien
Andreas

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simpson
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Also ich habe es wie du laut Lehrmeinung bereits letzte Woche mit flüssiger Oxalsäure durchgeführt. Ich hoffe es funktioniert und die Völker überstehen den Winter gut.

 

lg Simon

Anton Viher
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Hallo! Ich imkere schon seit 40 Jahre mit ca 100 Bienenvölker und mache die Restentmilbung sicher schon 15 Jahre zwischen 15 und 20 November mit Bienenwohl, ohne vorher über Brutfreiheit zu überprüfen. Es hat immer funktioniert und hatte  im Frühjahr noch jedes Jahr starke Bienenvölker.mit freundlichen Grüßen Toni,V

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Griasdi Toni und willkommen im Forum!

40 Jahre Erfahrung zeugt von einem alten Hasen.

Nachdem St. Nikolai ob Dr. ja nicht im Hochgebirge liegt ist ziemlich sicher noch keine Brutfreiheit gegeben Mitte November.

Ist das die einzige Winterbehandlung, die du durchführst?

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Anton Viher schrieb:
Es hat immer funktioniert und hatte  im Frühjahr noch jedes Jahr starke Bienenvölker.mit freundlichen Grüßen Toni,V

Willkommen im Forum, lieber Toni!

Ob es immer funktioniert hat wissen wir tatsächlich nicht und ist auch nicht gesichert. Dass Du trotzdem jedes Jahr starke Völker hattest, glauben wir Dir. Mag sein, dass Du im Spätsommer sehr gut behandelt hast.

Grüße von der Sommerbiene.

H.E.
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Grias euch!

Habe auch schon am 27. November mit apioxal beträufelt, letztes Jahr sogar eine Woche früher als heuer- und alle Völker über den Winter gebracht. Bei uns herrscht die Meinung, besser etwas zu früh als zu spät.

Da ich letztes Jahr eben damit auch absolut gut gefahren bin, habe ich das auch heuer woeder so umgesetzt :)

 

LG

lg Helmut

Toni1961
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Ich werde wieder mit Bienenwohl während des Weihnachtstauwetter arbeiten.

Hat immer gut funktioniert

Hans
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Hallo

werde auch um die Weihnachten meine Behandlung machen.

warmes Apioxal träufeln bei ca 2 bis 5 grad plus, möglichst windstill

zu zweit weil ich zweizargig überwintere und kippen muss/darf

 

mfg hans

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hebee
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Frage: darf man Bienenwohl und ähnliche Präparate pro Bienen-GENERATION nur 1x einsetzen? Wurde mir von einem IM so gesagt und empfohlen, ich selbst bin über den Hinweis noch nicht gestolpert. Auch auf der Flasche steht davon nichts. Im Gegenteil, ich habe hier und da Aussagen gehört wie ".. wenn's nicht zuviel nimmst, kannst ruhig mehrmals drübergehen, die vertragen das ganz gut..."

Hintergrund meiner Frage: ich musste vor 4 Wochen bei 2 Völkern mit Bienenwohl rangehen, da sie unheimlich stark gebrütet haben und dementspr. stark waren - leider auch wieder stark mit Varroa belastet. Aufgrund der Temperaturen hab ich mich für eine BW-Behandlung entschieden. Abfall war auch dementsprechend.

Ich frage mich nun ob ich diese Völker zu Weihnachten nochmal mit Bienenwohl behandeln soll oder nicht.

danke für eure Meinungen!

lg Herbert

 

afp
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Hallo Herbert!

 

Oxalsäure belastet die Bienen weit weniger als Ameisensäure. Dafür wirkt OX nicht in die verdeckelte Brut. Von einem befreundeten Imkermeister weiß ich, dass er seine Völker nur mit OX behandelt, weil er dadurch einen Brutstopp vermeidet. Nach der Honigernte verdampft er jeden zweiten Tag Oxalsäure - und das 3½ Wochen lang. Von daher ist OX vermutlich problemlos mehrfach hintereinander einsetzbar. Ich selbst habe damit bislang nicht experimentiert und behandle meine Völer zu 'Restentmilbung' im Winter einmal mit OX (Träufelverfahren).

 

Grüße aus Graz
Andreas

 

 

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Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Die Beschreibung von Bienenwohl gibt darüber (wann, wie viel, wie oft,...) gute Infos:

http://www.imkerhof-salzburg.at/portal/index.php?option=com_content&task...

Pfiati, Reinhard

 

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Und hier ein Film, für alle, die das Träufeln noch nicht so richtig im Griff haben:

http://www.youtube.com/watch?v=zLmjGHbo-kg

 

Pfiati, Reinhard

 

guenther
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

hebee schrieb:

Frage: darf man Bienenwohl und ähnliche Präparate pro Bienen-GENERATION nur 1x einsetzen? Wurde mir von einem IM so gesagt und empfohlen

 

 

Der gute Mann hat vollkommen Recht.

Sofern es sich um eine Mischung handelt die auch Zucker enthält.

Die Bienen saugen die "überschüssige" Lösung auf und bei mehrmaliger Anwendung kann dadurch der Verdauungsapparat geschädigt werden.

 

 

Denn die Oxalsäurelösung kann man auch wesentlich günstiger selbst ansetzen.

 

Ein gängiges Rezept:

 

30-35 Gramm Oxalsäuredihydratpulver +200 Gramm Zucker in 1 Liter lauwarmem Wasser auflösen.

Ist wesentlich billiger als ein allseits bekanntes Produkt.

Zwinkernd

 

 

Toni1961
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Oxalsäure ist schädlicher als Bienenwohl. Es führt zu einer Blutvergiftung bei den Bienen. Sollte bei einer Bienengeneration nur einmal verwendet werden.

In Bienenwohl ist sowenig Oxalssäure enthalten, das es eigentlich zu keiner Schädigung kommen kann. Also ist auch eine mehrmalige Verwendung möglich.

Bienenromi
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

An Toni1961

 

Kannst du uns mitteilen, wieviel Oxalsäure im Bienenwohl drinnen ist ? - müsste eigentlich auf der Flasche stehen. Sollte weniger drinnen sein, müsste die Wirkung schwächer sein, als die "selbstgemischte" Lösung.Nur die zusätzlichen Öle bei Bienenwohl werden´s meiner Ansicht nicht wirklich ausmachen.

 

 

lg Roman

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Bienenromi schrieb:

An Toni1961

 

Kannst du uns mitteilen, wieviel Oxalsäure im Bienenwohl drinnen ist ? -

Aus der Seite vom Imkerhof Salzburg:

 

Die Mixtur setzt sich aus 3,5%-iger Oxalsäure sowie Zitronensäure, Eukalyptus, ätherischen Ölen, Alkohol, Propolis, Zuckerlösung und einem Zusatz, der eine Kristallbildung verhindert, zusammen.

 

Hier zu finden:

http://www.imkerhof-salzburg.at/portal/index.php?task=view&id=49&Itemid=69

Pfiati, Reinhard

 

cornelius
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Vor vielen Jahre entwickelte Bernd Dany das Bienenwohl. Im Rahmen der Enwicklung des Bienenwohl habe ich an den Feldversuchen mit meinen Bienen teilgenommen.Dies ergab sich da wir im Großraum München zu Hause sind.

Seitdem verwende ich ausschließlich Bienenwohl zur Pflege, bzw. Varroadezimierung .Jedesmal, auch im Winter, wenn ich die Völker öffne, bekommen die Bienen einige Spritzer Bienenwohl in die Wabengassen..

Es ist ein Märchen, welches manche " Bienenwissenschaftler " verbreiten und einige Imkern plappern diese Meinung nach, dass die mehrmalige Anwendung des Bienenwohl,s zu Problemen mit den Bienenvölkern führen kann.

Deswegen noch einmal die Wirkungsweise von Oxal,- Milch,- und Zitronensäure auf die Milben :

Durch die o. genannten Säuren wird der Stockgeruch verändert, die auf den Bienen sitzenden Milben können sich nicht mehr orientieren und fallen auf das Bodenbrett. Die Milben finden den Weg zu den Bienen nicht zurück und verenden auf dem Bodenbrett. Die meisten unten liegenden Milben werden von Ameisen etc. weggetragen und verspeist.

Übrigens, noch nie habe ich beobachten können das die Bienen Reste von Bienenwohl aufnehmen und sich daran verätzen können. Noch ein Märchen der sogenannten Bienenwissenschaftler.

Nicht zur Nachahmung empfohlen: Im Selbstversuch haben Bernd Dany und ich die fertige Oxalsäurelösung verkostet. Das Zeugs schmeckt überhaupt nicht führt aber zu keinen negativen körperliche Beschwerden! Lächelnd

 

skandal7
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Guten Abend!

Ich werde auch demnächst, wenn die Temperaturen einigermaßen passen, die Oxalsäurebehandlung (träufeln) durchführen.

Vorbereitend habe ich eben eine Varroatotenfallkontrolle durchgeführt und das Ergebnis ist verblüffend! Nur bei einem einzigen Volk eine einzige Milbe!!!

Beobachte das jetzt schon das ganze Jahr. Bei allen meinen Varroatotenfallkontrollen nur ganz wenig tote Milben. Habe nach dem Abernten Mitte Juli sofort eingefüttert und anschließend mit Ameisensäure behandelt. Weil ich mit offenem Boden imkere habe ich auch während der Behandlung immer die Windel eingeschoben. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, in denen bis zu 500 Milben auf der Windel gelegen sind, waren es heuer keine hundert Milben. Hatte schon Angst, dass die Behandlung nicht richtig gewirkt hat. Aber die nachfolgend durchgeführte natürliche Varroatotenfallkontrolle (nach nicht ganz einem Monat) hat auch nur maximal 5 Milben pro Volk ergeben. Eine im Herbst durchgeführte Kontrolle brachte dasselbe Ergebnis, und jetzt schon wieder.

 

Könnte das mit den Wetterkapriolen des heurigen Jahres zusammenhängen. Zuerst ein langer Winter und dann der ziemlich heiße Sommer! Das dadurch die Vermehrung der Milben gebremst wurde???

 

mfg

Johannes

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Könnte es sein dass Du regelmäßigen Ameisenbesuch hattest?

Grüße von der Sommerbiene.

skandal7
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Ganz ausschließen kann ich es natürlich nicht, aber die Ameisen müssten durch das Flugloch rein, dann durch den offenen Gitterboden runter zur Windel. Die Windel wird nämlich in eine Nut die rundumlaufen im Bodenbrett eingefräst ist, eingeschoben. Selbst der Deckel hinten hat diese Nut.

 

Und vor allem bei der letzten Behandlung in den vergangenen Tagen nehme ich nicht an, dass noch Ameisen unterwegs waren.

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Wie geht es Euch im Osten Österreichs bei diesen warmen Temperaturen? Hattet ihr je den Zustand der Brutfreiheit? Zwinkernd

Grüße von der Sommerbiene.

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Schwer zu sagen, Hannes. Aber dem Gemülle nach evtl. so um Weihnachten herum.

Wie geht es dir - auch im Osten Österreichs? Zwinkernd

Pfiati, Reinhard

 

Reinhard
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Dazu passend ein Foto aus meinem Bienengarten von gestern - sagt mehr als tausend Worte! 5.1.2014

Bild: 
Re: Restentmilbung Dezember 2013

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Reinhard schrieb:

Schwer zu sagen, Hannes. Aber dem Gemülle nach evtl. so um Weihnachten herum.

Wie geht es dir - auch im Osten Österreichs? Zwinkernd

Ich habe noch nicht restentmilbt. In ein paar Tagen weiß ich mehr. Hoffentlich.

Grüße von der Sommerbiene.

Hans
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Hallo

hab meine Völker im Grazer Bergland in der Woche vor Weihnachten behandelt. Völker waren damals brutfrei!

 

Hab heut bei einem starken Volk oben kontrolliert und schon wieder viel Kondenswasser gefunden, geht also anscheinend teilweise schon wieder los mit dem Brüten!?

 

derzeit Winterausfälle durch Kö Verlust: 3%

Vorroaausfälle: 0%

allgemein Starke Völker Lächelnd

 

mfg hans

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BienenStefan
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

Servus!
BienenStefan

Sommerbiene
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Re: Restentmilbung Dezember 2013

 

Servus!  Lächelnd

 

 

 

 

 

 

Grüße von der Sommerbiene.