Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

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Reinhard
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Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Im Bienen Aktuell vom 2/2014 wird über eine neue mögliche Gefahr für unsere Bienenvölker geschrieben.

Die Wespenart Vespa velutina soll über Italien nach Österreich kommen.

 

Sie kennzeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr aggressiv ist und ganze Bienenvölker dezimieren oder sogar umbringen kann.

Es geht um diese Art:

http://www.vespa-crabro.de/vespa-velutina-deutsch.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Vespa_velutina

 

Auch die Schweiz macht sich Sorgen:

http://www.cabi-e.ch/Vespa/deutsch.html

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Grundsätzlich ein schönes Tier. Gott sei Dank hast Du diesen Beitrag jetzt im Winter gebracht, da haben wir mehr Zeit, uns vorsorglich zu fürchten.

Zwinkernd

Grüße von der Sommerbiene.

afp
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Tolle Aufnahmen und zumindest in 720p/HD - https://www.youtube.com/watch?v=MJLcWPUvYhY

Dieses Posting (Text und/oder Bild(er)) darf unter Beachtung der GNU-GPL - http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License - und unter Nennung von Autor und Quelle zitiert, verwendet und vervielfältigt werden.

guenther
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

"Berichte, dass alle 3 Sekunden eine Honigbiene getötet werden kann und 5 – 6 oder gar „hunderte“ Hornissen einen Stock vernichten, entsprechen allerdings in keinster Weise der Wahrheit (Rome 2010, schriftl. Mitt.). Eine Abwehr direkt am Eingang erfolgt u. a. durch Gruppenbildung. Gelegentlich werden die Angreifer auch abgestochen. Normal starke Honigbienenvölker können die auftretenden Verluste verschmerzen. Bekannt geworden sind allerdings auch punktuell massivere Probleme, vor allem aus dem Bereich um Bordeaux, wo einzelne Stöcke stärker geschädigt wurden. Betroffen waren vor allem Völker, die vorgeschädigt und/oder schwach entwickelt waren"

 

 

 

Also da wird mal wieder eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen.


Reinhard
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

In Deutschland ist sie schon "heimisch" im Raum Karlsruhe:

https://www.hymenoptera.de/Vespa_velutina_in_Karlsruhe_2017

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

 

Wunderschönes Nest, wunderschöne Tiere!

 

Grüße von der Sommerbiene.

BienenStefan
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Bevor man diese Wesen nicht umgehend entfernt und vernichtet, wartet man lieber, bis sie sich weiter ausgebreitet haben, genauso wie es in Frankreich/ Spanien jahrelang der Fall war.

 

Ein hoch auf den Amtsweg!

Servus!
BienenStefan

Simon
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

BienenStefan schrieb:

Bevor man diese Wesen nicht umgehend entfernt und vernichtet, wartet man lieber, bis sie sich weiter ausgebreitet haben, genauso wie es in Frankreich/ Spanien jahrelang der Fall war.

 

Ein hoch auf den Amtsweg!

 

So einfach ist das für die Tiere auch nicht


https://www.youtube.com/watch?v=MYzBNcX2ctE

Reinhard
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Wie Kampfhubschrauer!

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

 

Die Szenen haben jetzt nicht gerade die übermäßige Gefährlichkeit dokumentiert.

Grüße von der Sommerbiene.

Bienenbauer
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Die vespa velutina ist auch schon in der Schweiz aufgetaucht. Nachdem der Veneto (Nähe Treviso) erreicht wurde, ist bei Beibehaltung der durchschnittlichen Verbreitungsgeschwindigkeit bis ca. 2019 ein Auftreten in Tirol und Kärnten zu erwarten. LG  JB

 

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

BienenStefan schrieb:

Bevor man diese Wesen nicht umgehend entfernt und vernichtet, wartet man lieber, bis sie sich weiter ausgebreitet haben ...

 

Aktuelle Situation und Bekämpfungsprogramme in Frankreich

 
Vespa velutina wird inzwischen als Teil der französischen Fauna betrachtet. Eine Ausrottung wird nicht mehr für möglich gehalten, dagegen eine weitere Expansion als sicher angesehen. Bisher liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über nachhaltig negativen Auswirkungen auf die heimische Fauna, auch nicht auf die Europäische Hornisse Vespa crabro, wie manchmal berichtet wird, vor. 
Einzig bei Honigbienen (Apis mellifera) treten vereinzelt Schäden auf. Zur Vorbeugung sollen und können Bienenstöcke durch einfache Maßnahmen geschützt werden (Eingangsbleche mit einem Lochdurchmesser <= 5 – 5,5 mm; Zweige oder Büsche vor dem Abflugbrett behindern die Jagd). Nur bei wirklich massiv am Stock jagenden Hornissen wird auch von Wissenschaftlern der Einsatz von Fallen direkt am betroffenen Bienenstock befürwortet. 
Vor allem die Imkerschaft und einzelne Kommunen versuchen weiterhin aktiv die Ausbreitung mit allen Mitteln durch Zerstörung aller bekannten Nester und das Aufstellen von Fallen einzudämmen. Die bisher wichtigste Strategie bei den Bekämpfungsmaßnahmen ist der Fallenfang von Nestgründerinnen nach der Überwinterung im zeitigen Frühjahr bis Mai. 
Eine Studie über den Fangerfolg von 114 dieser Fallen in verschiedenen Biotoptypen wurde u. a. von HORNET, einer privaten entomologischen Forschungsvereinigung, durchgeführt. Erste, unveröffentlichte Ergebnisse hat mir J. Haxaire dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Untersucht wurden Trichterfallen vom Typ ADAAQ (selektive Falle durch kalibrierte Ein- und Ausgangsöffnungen). Das ernüchternde Ergebnis: nur 1% der gefangenen Tiere waren Vespa velutina und damit sogar etwas niedriger als die Anzahl getöteter Vespa crabro-Individuen. Das Ergebnis spricht für eine komplette Einstellung des Fangprogrammes. Panische Reaktionen auf die Asiatische Hornisse oder eine übertriebene Gefahreneinschätzung dürfen nicht in Bekämpfungsformen münden, die derartige Kollateralschäden verursachen.
Wie mir von französischen Naturschützern berichtet wurde, sind in Frankreich Schutzprogramme für Hornissen und gar für andere soziale Faltenwespenarten nicht bekannt. Eine Sensibilisierung bezüglich des ökologischen Wertes von sozialen Faltenwespen ist in der Bevölkerung und auch bei Imker- oder Naturschutzverbänden kaum vorhanden. Diese Einstellung ist sicherlich auch ein Grund für das rigorose Vorgehen gegen die Asiatische Hornisse.
Zur genauen Untersuchung der Asiatischen Hornisse läuft derzeit ein großes, mehrjähriges staatlich finanziertes Forschungsprojekt. 


 

Berichterstattung in den Medien

 
Viele französische Medien stellen V. velutina als eine aggressive Art dar, die eine ernsthafte Gefahr für die Imkerei und die Bevölkerung darstellt. Die gewählte Sprache entspricht der Schilderung von Katastrophenszenarien und es werden völlig überzogene Zahlen genannt. Viele Internetseiten oder Blogs beschäftigen sich mit der Verfolgung und Bekämpfung der „Bestien“. 
Leider ist es nicht nur für den Laien schwer zu differenzieren, inwieweit es sich um seriöse Berichte oder Sensationsjournalismus handelt. Wissenschaftliche Ansichten kommen in der französischen Tagespresse kaum zum Tragen. Ein wenig erhellend ist da ein Zitat eines französischen Imkers: „Gegenüber der Wirkung vieler Insektizide ist der Einfluss der Asiatischen Hornisse auf Honigbienen ein Witz.“
In diesem Kontext halte ich es für sehr wichtig, von unserer Seite die deutschsprachigen Medien zu informieren, um eine seriöse Berichterstattung zu fördern und Schauermärchen entgegenzuwirken.

Grüße von der Sommerbiene.

Bienenbauer
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Naja, nachdem sie in der Nachbarregion aufgetreten ist, gibt es in Friaul, 100km von Österreich entfernt eine Infoveranstaltung wegen der Gefahren und betreffend der Maßnahmen. Ich bin neugierig, ob sie dann bei uns auch als Teil der Fauna gefeiert wird... Es ist ja nicht neu, dass "Sommerbiene" wieder etwas Gegenteiliges postet. Deshalb mach ich hier gleich wieder Pause... Ich wünsche noch eine schöne Zeit

Bild: 
Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?
Bienenbauer
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Erklärung: Ich hatte die Nachricht schon am 15. 11. gepostet (nachdem ich die Einladung zur Veranstaltung in Udine bekommen habe) - es wurde angezeigt, dass ein Posting durch mich erfolgt ist.. nur es war nie zu lesen... statt dessen wurde rechts die Anzeige meine letzten Postings durch Postings von "Reinhard" und "Sommerbiene" überlagert und es war nichts mehr da. Daher hatte ich einen Austausch und Schriftverkehr mit dem Verlag, dann war mein Posting erst wieder möglich.

Ich dachte eben, es sei für österreichische Imker von Interesse, wenn in der Nachbarregion die Alarmglocken läuten und man sich auf "scheinbare Probleme" vorbereitet. 

Ich habe 2014 als Imker, der in Kalabrien auch mit Bienen vor Ort war, sachlich nach besten Wissen und Gewissen über die Situation betreffend dem Beutenkäfer berichtet. Ich war bei einer mehrtägigen Fachtagung direkt vor Ort. Unterstellungen, Mutmaßungen, Anfeindungen, Verdächtigungen, Warnungen vor mir usw. waren die Folgen. Vielleicht dann auch verständlich, warum es User gab, sie sich zum Eigenschutz mehrere Identitäten anlegen. Wobei meine Einschätzungen betreffend der Situation und Maßnahmen vor Ort nachträglich betrachtet nicht schlecht waren.

Wenn jemand das von mir angeführte verleugnet, hier alles zum Nachlesen

Ich habe schon damals genug von "Sommerbiene" ertragen müssen, deshalb fällt es mir nach dieser (seiner) Reaktion leicht, mich wieder zu verabschieden. Es gibt eben User, die hier in ihrer persönlichen geschützten Werkstätte ihr Innerstes nach außen bringen dürfen.

Ich wünsche noch  eine schöne Zeit

Josef Bodner

Bienenbauer
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

hier der Link von damals zum Nachlese...

http://www.bienenaktuell.com/forum/kleiner-beutenkaefer-ist-in-italien-g...

es gibt auch noch andere Themen, die wenn man sie heute liest, sich auf der Zunge zergehen lassen kann... unsagbar, welche Einflüsse einzelne User ausüben...

LG jb

Reinhard
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Hannes und Josef:
Das Thema ist zu interessant und zu wichtig, als dass jetzt wieder erneut ein persönliches Hickhack daraus gemacht wird.

Bitte belassen wir es bei den persönlich eingefärbten Postings oben und reden wir hier lieber über das Wesentliche, also die Ausbreitung der Wespe!

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Reinhard schrieb:

Hannes und Josef:

 

Wo siehst Du ein (erneutes) Hickhack?

 

Ich sehe hier nur Meinungsäußerungen, die jedem unbenommen bleiben.

Grüße von der Sommerbiene.

Reinhard
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Sommerbiene schrieb:

Wo siehst Du ein (erneutes) Hickhack?

Ich sehe hier nur Meinungsäußerungen, die jedem unbenommen bleiben.

 

Wehret den Anfangen, Hannes - einfache Erfahrungswerte :-)

 

Bild: 
Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Pfiati, Reinhard

 

Reinhard
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Es gibt ein interessantes Merkblatt:

http://bienenbeiderbasel.ch/daten/Hornisse.pdf

 

Und hier sieht man die nicht zu unterschätzende Ausbreitungsgeschwindigkeit seit 2004:

http://www.citizenscienceclub.com/wp-content/uploads/2016/07/vespa-velut...

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1jRfoi4oF6GmiGRgbXuD71Qpbw8s&hl...

Pfiati, Reinhard

 

Bienenbauer
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

http://it.geosnews.com/p/it/veneto/tv/a-montebelluna--arrivata-la-vespa-...

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Erneute OT-Zeilen wurden in den Moderatorenbereich verschoben (Reinhard)

 

Jedenfalls liest und hört man derart widersprüchliche Aussagen bzw. Meinungen über diese Vespe, dass zumindest ich mir noch keine Meinung über die Gefährlichkeit der Vespa velutina gebildet habe. Ich muss zugeben, dass ich mich aber auch noch nicht intensiv mit diesem Wesen beschäfigt habe. Mein Gefühl sagt mir, dass wir uns vor dieser Vespe eher nicht allzu sehr zu fürchten haben, aber vielleicht täusche ich mich. Da machen mir schon andere Themen mehr Sorgen.

 

In diesem Fall spiegelt aber der Bericht nicht einmal meine persönliche Meinung wider, ich wollte nur eine kontroversielle Sichtweise zur Aussage von Stefan einbringen, die zumindest zu denken gibt. Aber sicher sind hier unter uns welche, die sich mit der Gefährlichkeit dieser Vespe mehr und länger als ich beschäftigt haben und darüber interessante Aspekte einbringen können. Das Mutmaßen über die Geschwindigkeit ihrer Verbreitung bringt uns ohnehin nicht weiter.

 

 

 

 

Grüße von der Sommerbiene.

Paule
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Vielleicht sollten wir es so betrachten, dass ein absebar gemeinsansames Auftreten von Varroamilbe, Kleinem Beutenkäfer und Asiatischer Hornisse zum Fitnesstraining für die Biens werden wird, einmal gegen die Parasiten selber und dann gegen nachprüfbare dokumentierte Behandlungsbegehren von ...

sapere aude
(I.Kant: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!)

Sommerbiene
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Paule schrieb:

Vielleicht sollten wir es so betrachten, dass ein absehbar gemeinsames Auftreten von Varroamilbe, Kleinem Beutenkäfer und Asiatischer Hornisse zum Fitnesstraining für die Biens werden wird ...

 

Pestizide bzw. "Pflanzenschutzmittel" nicht zu vergessen. Vielleicht werden wir uns in einigen Jahren/Jahrzehnten noch mit Wehmut und Freude an heutige Zeiten erinnern, so wie so mancher von uns sich noch an die Zeiten vor der Varroamilbe erinnert.

Grüße von der Sommerbiene.

Paule
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Re: Vespa velutina - DIE neue Gefahr für Bienen?

Sommerbiene schrieb:

Pestizide bzw. "Pflanzenschutzmittel" nicht zu vergessen. Vielleicht werden wir uns in einigen Jahren/Jahrzehnten noch mit Wehmut und Freude an heutige Zeiten erinnern, so wie so mancher von uns sich noch an die Zeiten vor der Varroamilbe erinnert.

 

Volltreffer, Johannes und vielen Dank dafür!


Treffen sich zwei Planeten. „Hallo, wie geht’s denn“, fragt der erste.
„Ich weiß nicht, gar nicht so gut“, klagt der zweite, „ich habe Homo sapiens!“.
„Mach dir nichts draus“, antwortet da der erste, „das kenn‘ ich, das geht von alleine vorbei!“

 

sapere aude
(I.Kant: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!)