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Flurstücksgenaue Verortung von GenTech-Flächen für das Jahr 2008 möglich
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Im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz werden die Katasterdaten der Flächen veröffentlicht, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden (seit 2005).
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Für den Anbauzeitraum 2007 wurden von mir auf Grundlage dieser Informationen exemplarisch alle GenTech-Standorte (Genmais) der Brandenburger Landkreise Oberhavel und Märkisch-Oderland mit Google Maps flurstücksgenau identifiziert.
Die genaue Verortung der Brandenburger Genmais-Felder durch das Luftbildangebot von Google ist Bestandteil des Geographischen Informationssystems Gentechnisch Veränderter Organismen (GIS-GVO). Die Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung Mellifera e.V. hat das GIS-GVO früh verlinkt. Die Auswertung der Zugriffe auf das GIS-GVO zeigt, dass sich über diesen Link viele Bienenbewegte über den aktuellen Stand und die Entwicklung der deutschen GenTech-Landwirtschaft informieren.
Ich trete an Sie mit der Idee heran, für den kommenden Anbauzeitraum 2008 die im Standortregister gelisteten GenTech-Flächen für alle Bundesländer über Google Maps zu veröffentlichen. Erstens kann dies eine vortreffliche Informationsbasis für alle Imker werden. Zweitens ist davon auszugehen, dass viele GenTech-Antragsteller ihre Flächen bei zu großer öffentlicher Aufmerksamkeit zurückziehen werden.
(Vor dem Hintergrund der neuerlich bei Genmais festgestellten Möglichkeit der Überwinterung im Boden könnte sogar eine nachträgliche und dauerhafte bundesweite Identifizierung der GVO-Standorte im Sinne von "Risikoflächen" für die Zeiträume 2005-2007 einen Sinn machen.)
Bitte prüfen Sie, ob diese Idee für Sie von Interesse sein könnte. Sollten die vorhandenen technischen Möglichkeiten nicht konsequent zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt werden?
Autor: Andreas Seidel, E-Mail:
seidel@xzcute.com
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Autor: Andreas Seidel
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Veröffentlichungsdatum: 04.12.2007 08:20
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