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Wachs aus eigener Imkerei
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Der eigene Wachskreislauf gewinnt in der Imkerei zunehmend an Bedeutung. Wer sein eigenes Wachs kennt, vielleicht sogar über eine Wachsanalyse verfügt, der wird bemüht sein, sein Qualitätswachs wieder für die Mittelwandherstellung zu nutzen. Herr Johann Hagmüller (OÖ.) übernimmt in seiner Freizeit die Umpressarbeiten für seine Imkerkollegen.
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Herr Hagmüller arbeitet auch Ihr Rohwachs um.
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Rohwachs
Wachsblöcke in verschiedenen Größen und Farbschattierungen warten im Privatbetrieb des Herrn Hagmüller auf die Umarbeitung. Alles geschieht nach einem geregelten Ablauf, die einzelnen Arbeitsschritte sind genau abgestimmt. Auch wenn das Rohwachs noch so sauber aussehen mag, es wird trotzdem vor der Umarbeitung nochmals geklärt. Darum ist es nebensächlich, ob das Wachs aus dem Sonnen- oder Dampfwachsschmelzer kommt, es wird alles im Druckkessel erhitzt. Das flüssige Wachs wird nach der Entkeimung in Wannen abgefüllt und in einem Wärmeschrank bei 80°C für 12 Stunden flüssig gehalten. In diesem Zeitraum können sich alle Schwebanteile und Tresterreste absetzen und nach der Abkühlungsphase als Satz abgeschabt werden.
Vertrauen
Wachsumarbeitung ist sicherlich eine Vertrauenssache. Herr Hagmüller achtet besonders darauf, dass jeder Imker das eigene Wachs in Form von Mittelwänden zurück erhält. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, werden alle Behälter nach der Verwendung gereinigt, damit keine Wachsvermischung möglich ist. Jeder Imker ist für seine Wachsqualität verantwortlich und er erhält sein Wachs unverändert zurück, denn im Umarbeitungsprozess gibt es keinen Kontakt mit Fremdwachs. Diese gewissenhafte Arbeitsweise hat sich bereits herumgesprochen und interessierte Imker lassen ihr Wachs gerne in diesem Kleinbetrieb umpressen.
Kontaktadresse:
Johann Hagmüller, Roßlauf 51, A-4552 Wartberg/Krems, Tel. 0 75 87 / 72 64
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Autor: Gerhard Engleitner
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Veröffentlichungsdatum: 14.03.2008 08:30
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