Auswirkungen chemisch-synthetischer Pestizide auf die biologische Vielfalt

Besserer Schutz für Honigbienen

Diese Studie hebt anhand von Beispielen die negativen Auswirkungen chemisch-synthetischer Pestizide auf die biologische Vielfalt landwirtschaftlich genutzter Flächen und angrenzender Lebensräume hervor.

Die Gefährdung der Pflanzenvielfalt, der Bodenlebewesen und der Gewässerorganismen, der Amphibien, der Bestäuber und Vögel durch Pestizide wird in einer Zusammenschau verdeutlicht. Der Einsatz von Pestiziden hat bewiesenermaßen einen erheblichen negativen Einfluss auf die biologische Vielfalt.

Zahlreiche Faktoren bestimmen die Biodiversität in Agrarlandschaften
Einige dieser Faktoren müssen als gegeben angesehen werden, etwa die geographischen und klimatischen Gegebenheiten. Andere werden durch die Landwirtschaft beeinflusst. Hierzu zählen die Art der Bodenbearbeitung, die Vielfalt angebauter Kulturfrüchte, die Form der Fruchtfolge, die Düngungsintensität und die Art des Pflanzenschutzes.

Besserer Schutz von Bienen:
Zukünftig sollten bei der Risikobewertung im Rahmen von Pestizidzulassungsverfahren gefährdete Arten stärker berücksichtigt werden. In dieser Forschungsarbeit wird empfohlen, das Kriterium  „Bienenvolkgefährlichkeit“ einzuführen, um einen besseren Schutz von Honigbienen zu gewährleisten. Jene Pestizide, bei denen eine Bienenvolkgefährlichkeit nachgewiesen werden kann, sollten keine Zulassung erhalten.

Eine sehr lesenswerte und äußerst informative Studie!
Den gesamten Text finden Sie unter der Quellenangabe.

Quelle:
http://www.pan-germany.org/download/biodiversitaet/Auswirkungen_chemisch-synthetischer_Pestizide.pdf

Autor: Gerhard Engleitner