Mehr Unterstützung für österreichische Imker - Imkerei soll noch attraktiver werden

Die Finanzmittel werden 2011 für den Imkereisektor aufgestockt. Damit wird die Imkerei als wichtiger Produktionszweig der heimischen Landwirtschaft aufgewertet.
In den vergangenen Jahren war die Zahl der Imker und Bienenvölker in Österreich ständig rückläufig. Derzeit ist jedoch eine Trendumkehr zu bemerken.
„Der Imkereisektor ist ein wichtiger Produktionszweig der Landwirtschaft", sagt Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. Die nationalen Imkereiprogramme bilden derzeit das einzig verfügbare Instrument, um dem Rückgang sowohl der Imker als auch der Bienenvölker entgegenzuwirken. Jetzt wurden die Finanzmittel für die Jahre 2011 bis 2013 aufgestockt. Dem österreichischen Imkereisektor stehen damit in den kommenden Jahren jeweils 1,5 Mio. Euro zur Verfügung (nach jährlich 1,27 Mio. Euro in den Jahren 2007 bis 2010).

„Damit wird die Bienenzucht in Österreich noch attraktiver", zeigt sich Berlakovich überzeugt. Neueinsteiger in die Imkerei nützen die finanzielle Unterstützung vor allem für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie für die Erstanschaffung von Bienenstöcken, einen wesentlichen Schwerpunkt der Förderung bildet zudem der Zuschuss zur Anschaffung imkerlicher Geräte und Laboruntersuchungen. „Diese Maßnahmen tragen wesentlich zur Qualitätserhaltung und Qualitätssteigerung des Honigs bei", sagt der Minister.
Quelle: BauernZeitung, Dez. 2010