Patenschaften für Bienen - Damit es auch in Zukunft summt und blüht
Mit Patenschaften kann man viel Gutes tun, und dazu braucht man gar nicht einmal weit zu gehen. Eine Bienenpatenschaft unterstützt den Naturschutz und die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür, ohne dass man selbst imkern muss. Und das Schönste daran: Als Dankeschön bekommt man jährlich auch noch ein Glas Honig von „seinen“ Bienen, dessen Etikett mit einer individuellen, frei wählbaren Grußbotschaft versehen ist; außerdem eine Patenurkunde und zweimal jährlich die Zeitschrift „Biene Mensch Natur“. Bienenpatenschaften kann man übrigens auch verschenken und damit zeigen, dass einem der Beschenkte ebenso wie die Natur am Herzen liegt – eine außergewöhnliche Geschenkidee auch für Firmenkunden.
Die Idee zu den Bienenpatenschaften unter dem Namen „BeeGood“ stammt von Mellifera e. V., einem Pionier der ökologischen Bienenhaltung, der seit mehr als 25 Jahren an der Imkerei Fischermühle im schwäbischen Rosenfeld forscht und lehrt. Mit einer Patenschaft kann man die Arbeit des Vereins unterstützen, der sich in vielfältiger Weise den Problemen stellt, denen unsere Bienen heutzutage ausgesetzt sind. An der Fischermühle werden beispielsweise ökologische Behandlungsweisen der Bienen gegen die gefährliche Varroamilbe entwickelt, die eine Mitschuld am Bienensterben trägt.
Den Stress von den Bienen nehmen
Die Varroa-Milbe ist nur ein Problem, mit dem Bienen heute zu kämpfen haben. Auch eine Landwirtschaft, in der Bienen und andere blütenbestäubende Insekten hungern, weil es kaum noch nektarbildende Blüten gibt, oder Spritzgifte sind Faktoren, die Bienen gefährden. Mellifera e. V. untersucht und verbreitet deshalb Methoden einer Bienenhaltung, die unnötigen Stress von den fleißigen Sammlerinnen fernhält. Denn Bienen liefern nicht nur leckeren Honig und andere wertvolle Produkte, wir brauchen sie auch dringend für die Bestäubung von Obst, Gemüse und übrigens auch von Wildpflanzen. Honig kann man importieren, Bestäubung dagegen nicht.
Eine Bienenpatenschaft kostet 35 Euro, im Ausland 49,50 Euro. Nähere Informationen unter www.beegood.de.
Autorin: Sabine Armbruster
E-Mail: sabine [dot] armbruster [at] mellifera [dot] de
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News
Warum kostet eine Patenschaft
Warum kostet eine Patenschaft im Ausland mehr? Werden dann Bienen in Österreich aufgestellt?
bei allem guten Willen und Ansatz, hab aber eher das Gefühl, da gehts einfach um Geldauftreiben, macht Umweltbildung in Österreich ja auch unter dem Pickerl Wildbienen schützen.
bio und regional ist optimal
www.bienenschule.at
Gibts sowas auch in Österreich?
Tja, wer will schon Bienen im benachbarten Deutschland unterstützen? Gibt es so eine Initiative auch in Österreich?