Restentmilbung

Fortbildungen zum Thema Restentmilbung werden angeboten.

Die Völker sind bereits weitgehend brutfrei. Jetzt kann die Restentmilbung der Bienen bereits durchgeführt werden. Bodenfrost über mehrere Tage, im letzten Oktoberdrittel, hat das Brutgeschäft in den Bienenvölkern bereits zum Erliegen gebracht. Die letzte Brut ist geschlüpft und damit besteht eine günstige Ausgangssituation, um die Bienenvölker konsequent entmilben zu können.

Welche Maßnahme ergriffen wird, hängt von den persönlichen Vorlieben und Erfahrungen ab. Beispielsweise kann Oxalsäure verdampft oder geträufelt werden. Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Säuren (Handschuhe, Augenschutz, Maske) sind aus gesundheitlicher Sicht unbedingt einzuhalten - die Gesundheit der Imker/innen geht vor!

Sollte jemand bei der Restentmilbung Unterstützung brauchen, werden sich bestimmt im Verein Personen bereit erklären, helfend beizustehen. Im Schulungsangebot einzelner Landesverbände werden auch gezielt Fortbildungen mit Schwerpunkt „Restentmilbung“ angeboten. Wesentlich ist eine Überprüfung des Milbenabfalls mittels Bodeneinlage. Erst dadurch kann der Erfolg der Maßnahme entsprechend abgelesen und die Wirksamkeit eingeschätzt werden. Rückmeldungen aus der Imkerschaft lassen auf einen starken Befall schließen, Völkerzusammenbrüche sind bereits gemeldet worden.
Dringend abzuraten ist von der Anwendung nicht zugelassener Mittel. Meldungen folgend scheint momentan „Amitraz“ wieder zu boomen.

Autor: Gerhard Engleitner