Mai 2019

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Reinhard
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Mai 2019

Nach einem viel zu trockenen Start ins heurige Honigjahr ist es jetzt viel zu nass und zu kalt.

Vermehrt wird von verhungernden Völkern in verschiedensten Landesteilen berichtet, sogar im ORF z.B. in Tirol, aber auch im Osten Österreichs.

 

Die Völker sind jetzt im "Vollbetrieb", bitte beachtet, dass sie viel Futterbedarf haben und schaut, dass sie nicht verhungern - besonders Ableger oder Schwärme gehören gefüttert!

Pfiati, Reinhard

 

imkerhonig
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Re: Mai 2019

Hallo Reinhard.

Wer das nicht weiß, sollte ohnehin keine Bienen halten.

Schöne Grüße Robert Strasser

Imkerei Strasser Gutenstein

Agot1979
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Re: Mai 2019

Auch die Wirtschaftsvölker hungern teilweise. Habe gestern zugefüttert.

hids77
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Re: Mai 2019

Womit fütterst du zu ? Lässt du das Futter dann drinnen ? Haben sie bis jetzt noch nichts eingetragen ?

Agot1979
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Re: Mai 2019

Haben ordentlich eingetragen aber fast wieder ales weggefressen. Leider.

Ich füttere mit Apiinvert in kleine Portionen damit die mi das nicht im HR einlagern. Ab Freitag soll das Wetter besser werden und dann kommt hoffetlich noch was von der Akazie rein.

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

imkerhonig schrieb:

 

Wer das nicht weiß, sollte ohnehin keine Bienen halten.

Schöne Grüße Robert Strasser

Klare und richtige Worte.

 

Es ist mir ein Rätsel, dass es derart verantwortungslose Menschen gibt, die ihre Völker verhungern lassen. Wer die Imkerei mit entsprechender Ernsthaftigkeit betreibt, dem sollte so etwas nicht passieren.

 

Grüße von der Sommerbiene.

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

Agot1979 schrieb:

Ab Freitag soll das Wetter besser werden und dann kommt hoffentlich noch was von der Akazie rein.

Ich habe meine Völker am Stadtrand Wiens und den Eindruck, dass die Akazie bereits verblüht. Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes bin ich erst kurz zurück. Ich weiß daher nicht, wann diese zu blühen begonnen hat und bin nicht sicher, ob ich mich nicht irre.

Grüße von der Sommerbiene.

Pofntzer
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Re: Mai 2019

Sommerbiene schrieb:

imkerhonig schrieb:

 

Wer das nicht weiß, sollte ohnehin keine Bienen halten.

Schöne Grüße Robert Strasser

Klare und richtige Worte.

 

Es ist mir ein Rätsel, dass es derart verantwortungslose Menschen gibt, die ihre Völker verhungern lassen. Wer die Imkerei mit entsprechender Ernsthaftigkeit betreibt, dem sollte so etwas nicht passieren.

 

Wo wir wieder beim Imker-Führerschein wären.

hids77
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Re: Mai 2019

Hallo Sommerbiene, ich bin in der Nähe St. Andrä Wördern. Etwas höhere Lage. Da beginnt die Akazie gerade.

Es gibt aber auch schon Gebiete wo sie vorige Woche in Vollblüte war.

Reinhard
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Re: Mai 2019

Sommerbiene schrieb:

 

Ich habe meine Völker am Stadtrand Wiens und den Eindruck, dass die Akazie bereits verblüht. Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes bin ich erst kurz zurück. Ich weiß daher nicht, wann diese zu blühen begonnen hat und bin nicht sicher, ob ich mich nicht irre.

In Wien unten blüht sie voll bzw. ist sie am Verblühen. Bei mir heroben ist die Lage besser - die Blühte kommt erst. Hannes, es ollte also bei dir, falls du noch den gleichen Standplatz hast, ähnlich sein. Die Blühte kommt erst.

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

Reinhard schrieb:

Sommerbiene schrieb:

 

Ich habe meine Völker am Stadtrand Wiens und den Eindruck, dass die Akazie bereits verblüht. Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes bin ich erst kurz zurück. Ich weiß daher nicht, wann diese zu blühen begonnen hat und bin nicht sicher, ob ich mich nicht irre.

In Wien unten blüht sie voll bzw. ist sie am Verblühen. Bei mir heroben ist die Lage besser - die Blühte kommt erst. Hannes, es ollte also bei dir, falls du noch den gleichen Standplatz hast, ähnlich sein. Die Blühte kommt erst.

 

Die Bäume sind voll mit Büten, viele Blüten sind schon braun. Ehrlich gesagt bin ich ganz schwach bei Trachtthemen, aber es sieht mir so aus, als seien sie am Verblühen. Andererseits ist es mir egal, ich kanns eh nicht ändern. Wenn die Damen morgen und Samstag fliegen, werde ich es ohnehin schnell erkennen, ob da noch was da ist.

Grüße von der Sommerbiene.

Bernhard
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Re: Mai 2019

Liebe Sommerbiene,

du widersprichst dir gerade in zwei kurz aufeinanderfolgenden Kommentaren! Zuerst schreibst du dass einem das nicht passieren kann, dann dass du die Akazientracht verpasst hast (was ja nicht gerade ein kurzer Zeitraum ist) da du im Ausland warst! Von da aus hättest du die Völker in so einer kalten Woche wohl schwer kontrollieren können!

 

Zumal eine Kontrolle bei durchgängigen 5 Grad und Regen einfach nicht möglich ist, bzw. mehr Schaden anrichtet als sie bringt. Ich bin voll und ganz bei dir, dass man den Futtervorrat im Hinterkopf wissen sollte, Garantie ist dies aber keine!

Und ne Waage etc bringt zu dieser Zeit mit Honigräumen gar nichts, genauso wenig wie anheben!

 

So meine Meinung!

Mfg Bernhard

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

Bernhard schrieb:

Liebe Sommerbiene,

du widersprichst dir gerade in zwei kurz aufeinanderfolgenden Kommentaren! Zuerst schreibst du dass einem das nicht passieren kann, dann dass du die Akazientracht verpasst hast (was ja nicht gerade ein kurzer Zeitraum ist) da du im Ausland warst! Von da aus hättest du die Völker in so einer kalten Woche wohl schwer kontrollieren können!

 

Servus Bernhard, ich weiß, wieviel Honig meine Völker vor meiner Abreise im Honigraum hatten. Am Wochenende war noch immer ausreichend vorhanden. Ich weiß im Gegensatz zu Dir jedoch nicht, ob ich die Akazientracht verpasst habe, ich vermutete lediglich, dass sie am Verblühen ist. Ich habe gar nicht darauf geachtet, erst gestern sind mir die Blüten bei einer Autofahrt aufgefallen. 

 

Ich würde im Ernstfall eine Kontrolle auch bei 5 Grad und Regen machen. 

 

Grüße von der Sommerbiene.

freebee16
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Re: Mai 2019

Bernhard schrieb:

 

 

Zumal eine Kontrolle bei durchgängigen 5 Grad und Regen einfach nicht möglich ist, bzw. mehr Schaden anrichtet als sie bringt. Ich bin voll und ganz bei dir, dass man den Futtervorrat im Hinterkopf wissen sollte, Garantie ist dies aber keine!

Und ne Waage etc bringt zu dieser Zeit mit Honigräumen gar nichts, genauso wenig wie anheben!

 

So meine Meinung!

Danke ob dieser, fast einzig möglichen Ansicht. Allerdings, mit der Waage könnte man die gewogenen Völker etwas besser schätzen, ob teils 0kg, oder noch 2 kg drin sind.

Bei mir ist es an den Ständen bereits sehr unterschiedlich, zwischen 0,5 kg und  gerade noch Sinnvoll Abschöpfbar. Teils bin ich froh, noch nichts entnommen zu haben, ob eines ungewissen, weiteren Wetterverlaufes.

Ein Führerschein nutzt beim Orakel  der Honigmenge, wenn eine Nachschau bei 5 bis 8 Grad erfolgen müsste wenig, wie beim Hundeführerschein. Dort hat man auch eine Prüfung. Was den angefallenen und teils Totgebissenen.. auch nichts hilft.

Wie hier beim Totenfall bei, fast einzigartigen Wetterverhältnissen.

Genauso den mit über 100 km/h im Ortsgebiet angefahrenen.

Morgen Freitag weiss man in einem Großteil Österreichs mehr.

In anderen Teilen liegt Mitte Mai auf 2.000m bis zu 90 cm. Neuschnee.

Untypisch, dieses Jahr seit zumindest, 20 Jahren einzigartig.

Woran auch nicht eine Forderung nach Sinnlosen Vorschriften helfen wird.

Imkerliches Geschick lernt man nicht in Prüfungen, dies erfährt man durch Praxis, welche heuer eine harte ist, ohne Frage.

Die starken Völker verbrauchen Täglich 0,5 kg... Was mit dem zunehmenden Brutgewicht schwerst abgewogen werden kann, was sich da im Volk mit Waage gegenseitig "aufwiegt"....

Da hilft kein Führerschei..

Ich füttere einen Standort seit 14 Tagen, da der Eintrag zwischen Eigenverbrauch und geringste Ertrag lag....

Die Völker kommen dort weg. Was denn auch Imkerliches Erfahrung ist. Es lebe 2019.. Oder eher schon 2020?

 

Der "Bien" macht was er möchte. Wir können Ihn maximal beeinflussen.

Agot1979
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Re: Mai 2019

Das Füttern und Schwarmlust geht leider weiter. Es kommen lt. Ptognose zwar  jetzt 3 Tage Flugwetter und danach wieder 4 Tage Regen . Glaube nicht das sie in 3 Tagen genug Vorräte für die nächsten 4 Tage Regenwetter sammeln können.

Ist echt ein sehr schwieriges Jahr heuer

Bernhard
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Re: Mai 2019

Wenn die Temperatur über 10 Grad ist mach ich mir selbst bei Regen absolut keine Sorgen. Sie sammeln ja dann in jeder Regenpause und selbst bei leichtem Regen fliegen sie ordentlich!

Morgen wird sich dann bei der Durchsicht zeigen ob sie sich das schöne Waldviertel mal in der Gruppe anschauen wollen :D

Mfg Bernhard

Agot1979
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Re: Mai 2019

Bernhard schrieb:

Wenn die Temperatur über 10 Grad ist mach ich mir selbst bei Regen absolut keine Sorgen. Sie sammeln ja dann in jeder Regenpause und selbst bei leichtem Regen fliegen sie ordentlich!

Morgen wird sich dann bei der Durchsicht zeigen ob sie sich das schöne Waldviertel mal in der Gruppe anschauen wollen :D

Das dachte ich auch . Nur weil sie fliegen heist das noch lange nicht dass sie genug finden . Hätte ich nicht nachgesehen wären mir 2 Völker hops gegangen. Wenn keine Tracht herrscht können sie fliegen wie sie wollen. Ausser es sind extrem Starke Vöker die haben jetzt genug Reserven. Die ganz starken konnten bei der Obsblüte ausreichend sammeln um jetzt selbst über die runden zu kommen. Die nicht so starken hungern.

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

 

Die Wettervorhersage ist zumindest für den Raum Wien bis Ende Mai verheerend. Ich glaube, das Jahr kann man abhaken. Die Linde war zumindest bei mir in den letzten beiden Jahren ein Drama, während ich noch vor 6-10 Jahren das Problem hatte, in Relation zu den anderen Sorten zu viel Linde zu haben. Das ist schade, weil ich Lindenhonig liebe. Wie auch immer, ich sehe es gelassen, wir können es nicht ändern. Aber ich denke schon, dass wir sämtliche Möglichkeiten haben, die Bienen zumindest nicht verhungern zu lassen. 

Grüße von der Sommerbiene.

Reinhard
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Re: Mai 2019

Sommerbiene schrieb:

 

Die Bäume sind voll mit Büten, viele Blüten sind schon braun. Ehrlich gesagt bin ich ganz schwach bei Trachtthemen, aber es sieht mir so aus, als seien sie am Verblühen. Andererseits ist es mir egal, ich kanns eh nicht ändern. Wenn die Damen morgen und Samstag fliegen, werde ich es ohnehin schnell erkennen, ob da noch was da ist.

Die Robinie blüht meist 14 Tage, es gibt früher und später blühende Arten. Die braunen und abfallenden Blüten bei dir sind die Folge der kalten Witterung und des Regens bzw. Windes. Da werden die Blüten aneinandergeschlagen und werden durch die Regenfeuchte braun.

Pfiati, Reinhard

 

Reinhard
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Re: Mai 2019

Sommerbiene schrieb:

 

Die Wettervorhersage ist zumindest für den Raum Wien bis Ende Mai verheerend. Ich glaube, das Jahr kann man abhaken. Die Linde war zumindest bei mir in den letzten beiden Jahren ein Drama, während ich noch vor 6-10 Jahren das Problem hatte, in Relation zu den anderen Sorten zu viel Linde zu haben. Das ist schade, weil ich Lindenhonig liebe. Wie auch immer, ich sehe es gelassen, wir können es nicht ändern. Aber ich denke schon, dass wir sämtliche Möglichkeiten haben, die Bienen zumindest nicht verhungern zu lassen. 

Die Linde wird bei dir auch erst Anfang Juni loslegen. Zuerst die Sommerlinde (bringt mehr Pollen), dann die Winterlinde.

Warte einfach einmal ab, was Anfang Juni kommt - "das Jahr abhaken" ist zum jetztigen Zeitpunkt ein kühner Zukunftsblick.

Pfiati, Reinhard

 

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

Reinhard schrieb:

Die Linde wird bei dir auch erst Anfang Juni loslegen. Zuerst die Sommerlinde (bringt mehr Pollen), dann die Winterlinde.

Die Linde hat die letzten 2-3 Jahre hier kaum gehonigt. Wie erwähnt, bin ich früher in Lindenhonig untergegangen.

Grüße von der Sommerbiene.

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

Reinhard schrieb:

Die braunen und abfallenden Blüten bei dir sind die Folge der kalten Witterung und des Regens bzw. Windes. Da werden die Blüten aneinandergeschlagen und werden durch die Regenfeuchte braun.

Hier am Stadtrand sind 40% der Blüten braun, während die Lindenblüten in Wien, wie ich heute wieder beobachtet habe, wunderschön anzusehen ist.

Grüße von der Sommerbiene.

BHei
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Re: Mai 2019

Ich parke mein Auto manchmal unter Linden in der Gasse (Wien). Da waren bisher immer Honigtautropfen drauf. Seit ein paar Tagen bin ich allerdings in der Garage Lachend

 

vG

Berthold

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

 

Wir können dieses Jahr insoferne abhaken, als wir bereits wissen, wohin die Reise geht:

 

Voraussichtlich der kälteste Mai seit 40 Jahren

Verhungerte Völker bzw. reges Nachfüttern

Für diese Jahreszeit geringer Honigertrag, gesamt gesehen vielleicht 40-50% der normalen Ernte

Rege Schwarmtätigkeit

 

Natürlich gibt es regional Unterschiede und die Interessen sind unterschiedlich, nicht jeder legt in die Honigernte sein Hauptinteresse.

 

Grüße von der Sommerbiene.

BHei
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Re: Mai 2019

Hallo allerseits

 

möglicherweise war der entscheidende Unterschied die regionale Trockenheit, die verschieden stark war? Weil bei mir (Wienerwald, mehrere kleine Stände, von Ost bis West) war es damit gefühlsmäßig nicht so arg, und jetzt nach dem Regenwetter haben die stärksten Völker verdeckelte Honigwaben drin. Nicht alle Völker, und keine vollen Zargen, aber immerhin. Und die schwachen haben es auch überstanden. Sind auch nicht "ausgetrocknet".

 

Können wir hier im Forum die Probleme (der verhungenrden Völker, oder der Trockenheit) "kartieren" - wo hat's die gegeben - wer kann Erfahrungen beitragen?

 

vG

Berthold

Sommerbiene
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Re: Mai 2019

BHei schrieb:

... möglicherweise war der entscheidende Unterschied die regionale Trockenheit, die verschieden stark war? ...

Der Hauptgrund scheint neben der Trockenheit, die in den letzten Jahren insbesondere im Donauraum zugenommen hat und weiter zunehmen wird, die Tatsache zu sein, dass dieser Mai voraussichtlich als kältester Mai seit 40 Jahren in die Aufzeichnungen eingehen wird. Das ist im Wienerwald auch nicht anders.

 

Aber das ist alles kein Grund, warum Völker verhungern müssen, das hat wohl mit dem Imker zu tun, auch wenn das hier nicht alle so sehen wollen. 

Grüße von der Sommerbiene.

Agot1979
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Re: Mai 2019

Jetzt tragen sie wenigstens ein. Akazie dürfte doch was bringen. Im Winerwals muss ich weiter füttern dort gibts keine Akazien wo ich stehe

Sturmimker
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Re: Mai 2019

BHei schrieb:

Können wir hier im Forum die Probleme (der verhungenrden Völker, oder der Trockenheit) "kartieren" - wo hat's die gegeben - wer kann Erfahrungen beitragen?

"kartieren" wäre durchaus sehr interessant!

Ich sag euch jetzt mal wie es im Marchfeld so aussschaut:

Raps haben die Völker gefressen/verbrütet/verschwärmt. Akazie ist so gut wie erledigt. Die Blüten sind schon bräunlich und werden so gut wie nicht mehr beflogen. Waage sagt heute erstmals nach Tagen/Wochen ein plus von etwa einem Kilo. Liegt an Phazelia und Esparsette die leider sehr selten anzutreffen ist.

Fazit: Viele Völker mussten gefüttert werden. Scheint für viele ein Nullerjahr zu werden, denn Linde honigt bei uns nicht und auf die Sonnenblume braucht auch keiner warten (da geht ohne Wasser nix).

Ganz anders schaut es ca. 20-30km nördlicher aus. Akazie kann dort offensichtlich noch recht gut trachtmäßig genützt werden. Wenige Höhenmeter mehr dürften entscheident sein. Alles in allem regional sehr unterschiedlich.

lg Michael

Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär

Reinhard
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Re: Mai 2019

"Kartieren" wird mangels flächendeckender Teilnehmer nicht möglich sein, aber Einzelerfahrungen gibt es nätürlich.

 

Ich habe gestern eine unterdurchschnittliche Ersternte durchgeführt. Die Robinie ist gerade am Aufblühen bei uns, daher gibt es im Moment für die Bienen auch nicht viel zu holen - das hat man an der beginnenden Rauberei am Ende des Hantierens bei den Bienen gesehen. Sogar der Stockmeißel und die Handschuhe waren Orte der Begierde.

Pfiati, Reinhard

 

sulz
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Re: Mai 2019

Reinhard schrieb:

"Kartieren" wird mangels flächendeckender Teilnehmer nicht möglich sein, aber Einzelerfahrungen gibt es nätürlich.

 

Guten Abend.

 

Ein kurzer Bericht aus meiner Gegend.

Alpennordhang. 1100m ü M.

 

Der Mai war/ist wechselhaft und kühl, wenn nicht sogar Kalt. (auch Schnee hat es gegeben)

 

Trotz des kühlen Wetters, haben sich die Völker gut entwickelt.

Der Futterverbrauch, war sehr hoch.

Bei den stärksten Völkern, lag dieser bei 10-15 Kilo seit mitte April, und konnte durch den doch noch genügenden Pollenflug in Bienen umgewandelt werden. Generell, drücken die Völker nach mehr Raum, welcher bei mir nun auch schon Honigraum bedeuten würde.

 

Bei der Vegetation, ist das Kernobst und der Bergahorn bereit für eine Tracht (Steinobst ist vorbei). Auch bei den Wiesen (Löwenzahn), ist noch Potenzial vorhanden.

Bei den Fichten, fällt die Lecanie wohl eher "ins Wasser", jedoch könnte die Pilicorniss von dem kühlen Wetter durchaus profitieren.

 

Gesammthaft gesehen, kann 2019 an meinem Standort noch zu einem guten Honigjahr werden.......??? Abgerechnet, wird aber erst ende Juli.

 

Soweit mal ein Bericht von mir.

 

lg sulz.

 

Agot1979
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Re: Mai 2019

In Wien füllen sich die Honigräume seit Samstag sehr schnell. Die Akazie honigt scheinbar gerade gewaltig.