Wo varroatolerante Völker entstehen

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Reinhard
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Wo varroatolerante Völker entstehen

Ein interessanter Bericht über das langjährige Imkern OHNE Varroabehandlung

 

https://www.mellifera.de/blog/freibeuter/wo-varroatolerante-voelker-ents...

Pfiati, Reinhard

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Reinhard schrieb:

Ein interessanter Bericht über das langjährige Imkern OHNE Varroabehandlung

 

https://www.mellifera.de/blog/freibeuter/wo-varroatolerante-voelker-ents...

Ich bitte euch während ihr meine Erörterung über dieses Thema liest, immer im Kopf zu behalten, dass ich für Zuchtarbeit an varroatolerante Völker bin. Aber die Parameter müssen richtig gesetzt werden.

1.      

Damit während der Forschungs- und Zucht-Arbeit die restlichen Völker aller Imker sich nicht die ganze Zeit durch diese Zucht-Völker infizieren und dadurch sterben oder mit erhöhten Varroadruck belastet sind, müssen diese Zuchtstätten in Enklaven gehalten werden.

2.      

Am Ende vom Tag gibt es auch viele Imker (so wie mich) die auch wirtschaftliche Interessen an den Bienen haben. Diese Interessen könne durch viele abgehende Schwärme nicht geschützt werden. Ein abgeschwärmtes Volk ist kein wirtschaftliches Volk.

3.      

(Ganz wichtig DRITTENS) Da so ca. 80% der Milben in der Verdeckelten Brut stecken ist ein Schwarm mit einem geringen Varroadruck vorbelastet. Da das Restvolk eine Brutpause einlegen muss, unterbricht auch dies die Entwicklung der Milben. Diese ganzen Effekte führen zu einem ähnlichen Ergebnis wie z.B. bei einer Bauerneuerung (TBE) mit eine Fangwabe. Dies sind sogenannte Brutbistanzierungsmaßnahmen, welche eigentlich mechanische Behandlungen sind. In diesem Sinne ist die Schwarmvermehrung auch eine mechanische Behandlung. Somit sind diese Völker nicht behandlungsfrei.

pweichse
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Pofntzer schrieb:

Reinhard schrieb:

Ein interessanter Bericht über das langjährige Imkern OHNE Varroabehandlung

 

https://www.mellifera.de/blog/freibeuter/wo-varroatolerante-voelker-ents...

[/quote]

 

Ich bitte euch während ihr meine Erörterung über dieses Thema liest, immer im Kopf zu behalten, dass ich für Zuchtarbeit an varroatolerante Völker bin. Aber die Parameter müssen richtig gesetzt werden.

1.      

Damit während der Forschungs- und Zucht-Arbeit die restlichen Völker aller Imker sich nicht die ganze Zeit durch diese Zucht-Völker infizieren und dadurch sterben oder mit erhöhten Varroadruck belastet sind, müssen diese Zuchtstätten in Enklaven gehalten werden.

2.      

Am Ende vom Tag gibt es auch viele Imker (so wie mich) die auch wirtschaftliche Interessen an den Bienen haben. Diese Interessen könne durch viele abgehende Schwärme nicht geschützt werden. Ein abgeschwärmtes Volk ist kein wirtschaftliches Volk.

3.      

(Ganz wichtig DRITTENS) Da so ca. 80% der Milben in der Verdeckelten Brut stecken ist ein Schwarm mit einem geringen Varroadruck vorbelastet. Da das Restvolk eine Brutpause einlegen muss, unterbricht auch dies die Entwicklung der Milben. Diese ganzen Effekte führen zu einem ähnlichen Ergebnis wie z.B. bei einer Bauerneuerung (TBE) mit eine Fangwabe. Dies sind sogenannte Brutbistanzierungsmaßnahmen, welche eigentlich mechanische Behandlungen sind. In diesem Sinne ist die Schwarmvermehrung auch eine mechanische Behandlung. Somit sind diese Völker nicht behandlungsfrei.

 

[quote=Pofntzer]

 In diesem Sinne ist die Schwarmvermehrung auch eine mechanische Behandlung. Somit sind diese Völker nicht behandlungsfrei.

 

 

Sehr geehrte Kollege, die Schwarmvermehrung ist die natürliche Form der Vermehrung seit es die Honigbienen gibt. Somit ist ein Schwarm keine Behandlung. Auch ist die blose Bienenhaltung wäre demnach eine Behandlungmasnahme und es gäbe niemals behandlungsfreie Völker. Wir können uns nur an den natülichen Lebensäuserungen der Bienen orientieren, alles andere geht in eine Sackgasse.

 

 

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

[/quote]

 

Sehr geehrte Kollege, die Schwarmvermehrung ist die natürliche Form der Vermehrung seit es die Honigbienen gibt. Somit ist ein Schwarm keine Behandlung. Auch ist die blose Bienenhaltung wäre demnach eine Behandlungmasnahme und es gäbe niemals behandlungsfreie Völker. Wir können uns nur an den natülichen Lebensäuserungen der Bienen orientieren, alles andere geht in eine Sackgasse.

 

 

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Sehr geehrter Herr Kollege,

glauben Sie wirklich, Sie müssen mich darauf hinweisen, dass die Schwarmvermehrung die natürliche Form der Vermehrung ist?

So argumentieren kann nur ein Bienenhalter, kein Imker. Ein Imker ist Halter und auch Züchter von Bienen. Der auch die Absicht hat etwas zu prodzieren. Reine Schwarvermehrung ist für dies jedoch meist nicht geeignet.

Wenn mein ein reiner Bienhalter (ähnlich einem Haustierhalter) ist, dann kann man solche Aspekte getrost ignorieren. Ich bin mir auch sicher das es bei uns mehr Halter als Imker gibt, darum verweise ich auf den 2. Punkt meiner Ausführung.

Ich gebe Ihnen in einem Punkt Recht, und zwar dass wir vonder Natur lernen können. Die Natur findet auch hier eine Lösung, nur leider sehr langsam und mit vielen Streckenverlusten. Denn für alle die im Bio-Unterricht aufgepasst haben, ist klar dass Evolution über natürliche Selketion (siehe Apis Cerana) möglich ist, aber meist Jahrhunderte (oder noch länger) dauert.

Was machen Imker (die auch noch Profit erwirtschaften wollen) bis dahin?

Die Schwarmverhinderung ist in der Bienenwirtschaft (nicht in der Natur, ich bin ja Imker) eine gängige Arbeitspraxis. Somit ist die Subtraktion der solchen, eine Änderung der zuvor angewanten Arbeitsweise. Wenn ich meine Arbeitsweise ändere, nur um die Schädlingsproblematik in Griff zu bekommen, dann ist dies eine klassische Bahndlung.

pweichse
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Danke für die Information, dann bezeichne ich mich gerne als Bienenhalter. Meine Bienen geht es gut und ich habe letztes Jahr sehr viel Honig geerntet. Das Problem ist das ich im Honigraum auch frisch bauen lasse und somit der Schwarmtrieb ehe gedämpft ist. Wer ausschließlich mit MW arbeit kann sich über einen ausgeprägten Schwarmtrieb freuen.

Auch Hans Rindberger hat einmal zu mir gesagt, dass nicht jeder kleine Imker meinen soll Konigen züchten zu müssen.

Als Bienenhalter kann nicht entscheiden welche Königin die beste für das Volk ist. Das müssen die Bienen schon selbst enscheiden.

Ich musste übrigens nicht meine Betreibsweise ändern, denn ich habe bevor ich mir Bienen angeschaft habe, drei Jahre lang Infomationen gesammelt und mich ausgebildet bevor ich mich an die Prazis gewagt habe. Den Autor des oben genannten Artikel kenn ich perönlich, so auch Albert Muller, der übrigens das Mullerbrett erfunden hat.

 

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

pweichse schrieb:

Danke für die Information, dann bezeichne ich mich gerne als Bienenhalter. Meine Bienen geht es gut und ich habe letztes Jahr sehr viel Honig geerntet. Das Problem ist das ich im Honigraum auch frisch bauen lasse und somit der Schwarmtrieb ehe gedämpft ist. Wer ausschließlich mit MW arbeit kann sich über einen ausgeprägten Schwarmtrieb freuen.

Auch Hans Rindberger hat einmal zu mir gesagt, dass nicht jeder kleine Imker meinen soll Konigen züchten zu müssen.

Als Bienenhalter kann nicht entscheiden welche Königin die beste für das Volk ist. Das müssen die Bienen schon selbst enscheiden.

Ich musste übrigens nicht meine Betreibsweise ändern, denn ich habe bevor ich mir Bienen angeschaft habe, drei Jahre lang Infomationen gesammelt und mich ausgebildet bevor ich mich an die Prazis gewagt habe. Den Autor des oben genannten Artikel kenn ich perönlich, so auch Albert Muller, der übrigens das Mullerbrett erfunden hat.

 

 

Hmm???? Das Müllerbrett, ist das nicht eine Hilfe zur mechanischen Reduktion (Behandlung) der Varroa?

Wer züchten will, kann dies nicht mit Schwäremen machen. Der wichtigste Aspekt der Zucht ist die Selektion. Ansonsten ist es Vermehrung nicht Zucht. Der Imker beschäftig sich mit dser Haltung und Zucht von Bienen.

Und ich glaube kaum dass es ein Qualitätsmerkmal ist, nur weil man Sie kennt.

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Hier noch die Definition laut dem Duden:

 

"Imker: jemand, der Bienen (zur Gewinnung von Honig) hält, sie fachmännisch züchtet und betreut (Berufsbezeichnung)"

pweichse
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Genau, das Mullerbrett arbeitet über den Geruch der Brut kurz vor verdeckelung. Die blinde Milbe macht sich auf den Weg und landet in der Falle.

Wer glaubt mit  Zucht in der Imkerei weiterzukommen den muss ich gratuliern.  Leistungstarke Völker sind anfälliger für Krankheiten. Ich verweiße auf die Rinderzucht.

Kennen heißt auch das man im Ausstasuch ist und davon profitiere ich sehr.

 

pweichse
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Bevor diese Diskussion zwischen naturnaher und erwerbsmäsiger Imkerei ausartet, geb ich den Duden recht das ich kein Imker bin und Bienen nur zum Hobby halte und keine Gewinne erziehle.

 

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

pweichse schrieb:

Genau, das Mullerbrett arbeitet über den Geruch der Brut kurz vor verdeckelung. Die blinde Milbe macht sich auf den Weg und landet in der Falle.

Wer glaubt mit  Zucht in der Imkerei weiterzukommen den muss ich gratuliern.  Leistungstarke Völker sind anfälliger für Krankheiten. Ich verweiße auf die Rinderzucht.

Kennen heißt auch das man im Ausstasuch ist und davon profitiere ich sehr.

 

 

Dann ist das Müllerbrett auch eine Behandlungsmethode. Und das ist meine anfängliche Behauptung.

Außerdem gibt es einen enormen Unterschide zwischen Zucht und Überzüchtung. Aber solange wir nicht zu (Hausnummer) 75% mit künstlicher Besamung arbeiten, werden unsere Selektionserfolge wohlkaum so groß sein, dass man eine Überzüchtung bekommt. (die Zuchterfolge demnach auch nicht)

Ich glaube nur schlicht weg nicht, dass diese Völker alle ohne Behandlung auskommen. (Vl mit einer mechnischen Bahndlung erhöhte Schwartätigkeit; Bannwabe, Fangwabe; Drohenbrutschneiden; Müllerbrett usw.)

Wenn diese Völker wirklich so varroatolerant wären, hatte man diese sicherlich schom um 600,- das Stück kaufen können.

pweichse
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Die Haltung der Bienen ist meiner Meinung nach entscheident. Dies geht aus dem Beitrag sehr gut hervor. Sie sind sehr unterschiedlich und doch haben sie eines gemeinsam.

Die Imker beschäftigen sich intensiv mit der Art und weiße wie sie mit den Bienen umgehen und rennen nicht blindlings einer Methode hinterher.

Der Verzicht auf Säuren und andere Chemotherapeutika ist der grösste Punkt und wird meines erachtens als BECHANDLUNGSFREI bezeichnet. Natürlich sind biothenische Methoden auch eine Form der Behandlung, genau so wie jede Betreibsweise eine Form der Behandlung ist.

Es gibt Völker die ohne Behandlung überleben, solche sind wild und nicht zur Honigproduktion geeignet. Wält man den Begriff (Behandlungfrei) etwas enger (gut schauen auf die Völker) gibt es sehrwohl solche die überleben.

 

1. Keine Säurebehandlungen
2. Keine Fremdbegattung, nur eigene Königinnen
3. Weiselzellen werden nicht rausgebrochen
4. Naturschwarmvermehrung
5. Überwintern auf dem eigenen Honig
6. Wenige Völker pro Stand
7. Kontinuierliche Tracht am Ort (Läppertracht)
8. Winterruhe (von Oktober bis März bleiben die Bienenstöcke zu)
9. Kleine Bienen durch kleine Waben (keine großwabigen Mittelwände vorgegeben,
enge Wabengassen)
10. Drohnenbrut wird nicht rausgeschnitten

Michael Schnur

https://www.mellifera.de/blog/freibeuter/wo-varroatolerante-voelker-entstehen.html

 

Pofntzer
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

pweichse schrieb:

Die Haltung der Bienen ist meiner Meinung nach entscheident. Dies geht aus dem Beitrag sehr gut hervor. Sie sind sehr unterschiedlich und doch haben sie eines gemeinsam.

Die Imker beschäftigen sich intensiv mit der Art und weiße wie sie mit den Bienen umgehen und rennen nicht blindlings einer Methode hinterher.

Der Verzicht auf Säuren und andere Chemotherapeutika ist der grösste Punkt und wird meines erachtens als BECHANDLUNGSFREI bezeichnet. Natürlich sind biothenische Methoden auch eine Form der Behandlung, genau so wie jede Betreibsweise eine Form der Behandlung ist.

Es gibt Völker die ohne Behandlung überleben, solche sind wild und nicht zur Honigproduktion geeignet. Wält man den Begriff (Behandlungfrei) etwas enger (gut schauen auf die Völker) gibt es sehrwohl solche die überleben.

 

1. Keine Säurebehandlungen
2. Keine Fremdbegattung, nur eigene Königinnen
3. Weiselzellen werden nicht rausgebrochen
4. Naturschwarmvermehrung
5. Überwintern auf dem eigenen Honig
6. Wenige Völker pro Stand
7. Kontinuierliche Tracht am Ort (Läppertracht)
8. Winterruhe (von Oktober bis März bleiben die Bienenstöcke zu)
9. Kleine Bienen durch kleine Waben (keine großwabigen Mittelwände vorgegeben,
enge Wabengassen)
10. Drohnenbrut wird nicht rausgeschnitten

Michael Schnur

https://www.mellifera.de/blog/freibeuter/wo-varroatolerante-voelker-entstehen.html

 

 

Also nein, mechanische Behandlung ist eine Benhandlung. (Ich versuche ja auch alle Säuren zumeiden, oder die Dosis auf ein Minimum zu beschränken. Daher mach ich ene TBE kombiniert mit OS; und will mit Versuchsvölker in Zukunft eine kleinen Vergleichsserie mir TBE und Fangwabe machen. Die Restentmilbung bleibt in beiden Varianten zumindest vorerst bestehen).

Wenn man meine Außführungen genauer lesen würde, dann könnte man in der ersten Zeile herausfinden, dass ich Varroatolerante-Zucht und Völker begrüße. Davon träumen wir alle. Aber bis diese Völker flächen- (und auch rassen.) decken am Markt sind, vergehen noch Jahrzehnte. Bis dahin brauchen Imker trotzdem praktikable Lösungen. 

Weil vile dieser (ich nenne sie jetzt mal so) "Bienenhalter" übersehen, dass die Imkerei ein landwirtschaftliches Berufsfeld ist. Und es durchaus Imker gibt, deren Existenz am Ertrag und Profit der Imkerei hängt. Für all diese sind Versuchsvölker nicht geeignet. Trotzdem will jeder den Heiligen Gral der Varroaresistenz haben. Das steht ja fest.

sulz
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Re: Wo varroatolerante Völker entstehen

Guten Morgen.

 

Was nun genau als "Behandlungsfrei" bezeichnet werden kann. Oder ob dies nun ein Imker, oder Bienenhalter ist, erachte ich nicht von Bedeutung.

 

Die dazu benötigten Parameter sind noch unklar, und lassen sich wahrscheinlich noch einige Zeit nicht mit ein paar Sätzen erklären.

Meiner Meinung nach, wäre es gut, wenn das Vorgehen, mit den benachbarten Imkern/Bienenhaltern/Verein abgesprochen wird, und bei Interesse auch darüber informiert wird. Ich denke, dass mit dem offenen Gespräch viel "Streit" vermieden werden kann, und auch so der "Wildwuchs" von den Vereinen unter Kontrolle gehalten werden kann.

 

Lg sulz.