Varroa Controller

Modell VC03 – Standard, Quelle: www.varroa-controller.com Für kleinere Imkereien

Varroa Controller - neue Modelle und wichtiger Monat September

Bericht von Dr. Wolfgang Wimmer

Wieso soll der September ein wichtigster Monat im Bienenjahr sein?
Wir wollen mit der Antwort auf diese Frage die Basis legen für eine erfolgreiche Überwinterung. Das Ziel ist die Freude an gesunden Bienen. Heuer war es bisher in weiten Teilen des Landes viel zu warm und viel zu trocken, was unter anderem dazu führte, dass die Blütensaison gut ein Monat voraus war. Während die Linde an meinem Standort letztes Jahr am 18. Juni zu blühen begann, war es heuer der 17. Mai. Die Belastung durch die Varroa-Milben nimmt in den Völker nun weiter zu, die Menge der Bienen nimmt schon wieder ab und es beginnt nun die gefährliche Zeit. Bienen von hoch belasteten Völkern flüchten und betteln sich fast unbemerkt in unsere Völker ein. Diese Bienen können jeweils eine oder zwei (ansitzende) Varroa-Milben mitbringen. So können von außen, meist in sehr kurzer Zeit, relativ viele Milben ins Volk gelangen. Auf diesen möglichen, plötzlichen Anstieg an Milben in den eigenen bisher weitgehend unbelasteten Völkern sollten wir uns vorbereiten und uns überlegen, wie wir dem begegnen können. Zudem sollten wir uns sicherheitshalber auch auf längere Brutperioden im Herbst vorbereiten. Längere Brutperioden bedeuten, dass sich die Varroa Milbe weiter vermehren kann. Sie tut das solange es noch Brut gibt.

Es sind also zwei Themen, die im September unsere Aufmerksamkeit verlangen:
Einerseits das Eintragen von Milben von außen durch Bienen und andererseits das Brüten und damit Vermehren der Milben bis weit in den Herbst bzw. Winter hinein. An einigen Standorten brüten die Bienen sicher auch heuer wieder durch – also auch im Winter. Damit es im Frühjahr kein böses Erwachen gibt, sollten wir im September noch eine Behandlung machen – und zwar eine, die auch sicher und wirksam alle Milben erreicht. Hier empfehle ich eine Doppelstrategie aus Wärmebehandlung, die gezielt in die Brut hineinwirkt und einer Restentmilbung zur selben Zeit, mit der man die ansitzenden Milben beseitigt. Damit hat die Milbe keine Chance mehr. Wärmebehandlung ist aber nicht gleich Wärmebehandlung. Wichtig ist, dass die verdeckelten, bienenfreien Brutwaben auf die richtige Temperatur erwärmt werden, bei gleichzeitiger Befeuchtung. Nur so kann man eine hohe Wirksamkeit der Behandlung erreichen. Das hat auch Hr. Dr. Berg vom Fachzentrum Bienen in Veitshöchheim/Bayern herausgefunden. Er hat Geräte für die Wärmebehandlung gegen die Varroa Milbe verglichen und ist zum Schluss gekommen, dass der Varroa Controller eine Wirksamkeit von 97% gegen die Milben in der Brut hat.

Damit ist der Varroa Controller das wirksamste Gerät zur Wärmebehandlung. Andere Geräte schaffen nur knapp über 50% an Wirksamkeit. Die Ergebnisse wurden im Deutschen Bienen-Journal im Jänner/2017 veröffentlicht und es ist nun offiziell was unsere Kunden schon lange wissen. Hier vier Meinungen unsererKundinnen und Kunden:

Monika Brantl (50 Völker, Kärnten) sagt: „In der Vergangenheit haben wir in der Varroabekämpfung mit Kanonen auf Spatzen geschossen und nur Teilerfolge erzielt aber auch die Völker geschädigt. Mit der Wärmebehandlung im Varroa Controller in Kombination mit der Duplex-Wabentasche erzielen wir optimalste Behandlungserfolge und beste Pflege unserer Bienen.“

Heinz Drescher (40 Völker, Thal bei Graz) sagt: „Die Bienenzucht ist durch den Varroa Controller eine andere geworden. Ich habe meine Imkerei auf den Einsatz der Duplex-Wabentasche und die Wärmebehandlung mit dem Varroa Controller umgestellt. Kein einziges Volk ist eingegangen. Es ist ein bisschen so wie früher, die Bienen fühlen sich wohl, der Imker fühlt sich wohl und ist zufrieden.“

Thomas Saiko (7 Völker, Neumarkt in OÖ) sagt: „Mit dem Varroa Controller arbeite ich schon ein paar Jahre sehr erfolgreich und kann auf den Einsatz von Chemie beinahe zur Gänze verzichten. Den Bienen geht es damit sehr gut, der Verlust von Bienenvölkern ist seitdem so gut wie kein Thema mehr. Selbst in schwierigen Jahren ist damit die Milbenbelastung auf kleinstem Niveau zu halten.“

Kurt Tratsch (180 Völker in der Steiermark) sagt: „Ich imkere nun seit 28 Jahren und habe viel gegen die Milbe ausprobiert. Doch erst mit dem Varroa Controller kann ich meine Bienen so behandeln, dass ich die Milben in der verdeckelten Brut sicher abtöte. Damit schaffe ich schon im Frühjahr mit wenig Aufwand einen guten Start für meine Bienen. Gemeinsam mit der Duplex-Wabentasche und dem Varroa Controller schaffe ich es, dass es meinen Bienen wieder gut geht und ich keine Völker mehr verliere. Damit macht die Arbeit bei den Bienen ohne chemischer Keule wieder viel mehr Freude.“

 Ganz besonders stolz sind wir auf Romana Schuster, die mit ihren 300 Bienenvölkern ebenfalls seit Jahren erfolgreich mit dem Varroa Controller arbeitet und heuer Bäuerin des Jahres in Südtirol geworden ist – siehe dazu Video unter: https://www.baeuerinnen.it/wir-ueber-uns/mediathek/3258-baeuerin-des-jah...
Für den Einstieg in die Wärmebehandlung bieten wird nun neue Modelle der Serie VC03 an. Das Modell VC03-Standard hat Platz für 20 Rähmchen. Das Modell XLarge schafft 20 großformatige Rähmchen oder 40 flache Rähmchen in einer Behandlung.

Damit noch mehr Imkerinnen und Imker die Vorzüge der Wärmebehandlung mit dem Varroa Controller für sich entdecken, bieten wir per sofort für den Ankauf des Geräts ein interessantes Finanzierungsmodell an. Machen Sie Ihre eigenen positiven Erfahrungen mit der Wärmebehandlung und Sie werden Freude an gesunden Bienen haben. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und eine erfolgreiche Ein – bzw. Überwinterung. Die Weichen dafür stellen wir jetzt im September.

Wenn Sie an einer Vorführung des Varroa Controllers oder am Praxishandbuch der Thermischen Varroa-Bekämpfung interessiert sind, schreiben Sie mir ein E-Mail an: wimmer [at] waben-honig [dot] at